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Hier gibt’s alle Links und Infos zur Sendung zum Nachklicken und zum Nachhören:

Podcast

 
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1. Eine Woche ohne Google
Die Webseite zum Projekt “Eine Woche ohne“.

Tipps für ein Leben ohne Google:
Suchen: Bing, Yahoo, Mageleo, ixquick
Schreiben: Skribd.com
Mailen: Yahoo, http://www.zoho.com/
Karten: http://www.openstreetmap.de/

oder das kostenpflichtige Programm “Mobile Me” von Apple.

2. In 80 Sekunden durchs Internet
Der Wahlomat im Netz.
Wie der Wahlomat funktioniert.

3. Piratenpartei auf dem Vormarsch?
Aktuelle Analyse “Münster – die Hauptstadt der Piraten” von Nils Dietrich bei RP ONLINE.

4. Die neuesten Trends bei der Ifa
W-LAN-Fernsehen – Link

5. Links zu den Meldungen
de.openoffice.org
Klage von Verbraucherschützern in Sachen Abo-Fallen zurückgewiesen – mehr.
Internet-Manifest

6. Klickbefehl
Zur Auswahl standen Gigatweet, das Internet-Manifest und das Frauenfußball-Blog “Womensoccer“. Und weil unsere Mannschaft im Finale der Fußball-EM steht, ist das unser Klickbefehl der Woche.

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Für die “Sendung mit dem Internet” haben wir mit Halina Wawzyniak über Internetthemen gesprochen. Sie ist stellvertretende Parteivorsitzende. Hier das Interview mit ihr in leicht geglätteter und gekürzter Form.

halina_plakat

Warum gibt es im Wahlprogramm der Linken kein eigenes Kapitel zum Internet?
Weil ich es für sinnvoll halte, das Medium Internet einzubetten in die Frage von Bildung, Medienkompetenz, Medienpolitik – und keinen separaten Bereich aufzumachen.

Sie fordern ja Breitbandzugänge für alle – auch für sozial Benachteiligte. Wie soll das finanziert werden?
Ich glaube, dass wir mit unseren steuerpolitischen Vorschlägen genügend Geld zur Verfügung stellen würden, womit das finanzierbar ist. Ich glaube aber auch, dass die Internetanbieter durchaus in der Pflicht sind, an dieser Stelle Mittel zur Verfügung zu stellen. Ich kann da nur auf das Beispiel aus Österreich verweisen, wo ich ab und zu mal Urlaub mache und da beispielsweise jeder Supermarkt einen öffentlichen Internetanschluss hat.

Wenn man ihr Wahlprogramm liest, bekommt man den Eindruck, dass Sie das Internet vor allem als Gefahr sehen.
Ich glaube nicht, dass wir das Internet zunächst als Gefahr sehen. Allerdings sind Datenschutzbestimmungen notwendig, um zu verhindern, dass man beispielsweise beim Bestellen bei Amazon Hinweise erhält, was andere Nutzer auch bestellt haben und was ich vielleicht noch alles bestellen sollte. Der Nutzer von solchen Portalen ist selbstbestimmt genug, zu entscheiden, was er will und was nicht.

Aber wenn Sie in einen Laden gehen und ein guter Händler empfiehlt ihnen dann auch noch ein ähnliches Buch, dann freuen Sie sich doch auch. Warum soll das nicht im Internet erlaubt sein?
Ich glaube, dass der Händler mir das ins Gesicht sagen kann. Die Frage ist, was mit diesen Daten passiert, die da im Internet gespeichert sind. Viel größer finde ich die Gefahr, die darin besteht, dass man sagt, andere Menschen, die auch Buch X bestellt haben, haben im Übrigen auch noch Buch Y bestellt. Eine solche Verbindung im Hinblick auf mein Persönlichkeitsrecht und das Recht an meinen eigenen Daten durchaus problematisch.

Aber das ist ja alles anonym.

Es ist möglicherweise durchaus anonym, aber die Möglichkeit, Rückschlüsse zu machen, was Leute, die Buch X kaufen, noch an Büchern kaufen, ist nicht unbedingt eine Sache, die verkaufsfördernd ist und mich als Nutzer irgendwie abschreckt. Ich finde einfach: Ich bestelle, will mein Zeug geliefert haben und dann ist gut.

Die Linke hat gegen das Gesetz für Internetsperren bei Kinderpornografie gestimmt. Was waren die Beweggründe?
Wir glauben, dass Sperren die falschen Mittel sind, um bestimmte strafbare Inhalte, die auch schon heute verfolgbar sind, an der Verbreitung zu behindern. Es ist sinnvoller, mit den Providern und den Internetnutzern zu reden, sie auf strafbares Verhalten hinzuweisen, damit diese Inhalte verschwinden. Und wie die Debatte zeigt, ist dieser Weg der Einstieg in eine Zensur, die wir von totalitären Systemen kennen.

Auch über den Urheberschutz wird breit diskutiert, also die Verbreitung privater Kopien, aber auch die Kreativwirtschaft, die entlohnt werden will. Die Linke fordert ein modernes Urheberrecht. Was heißt das konkret?
Die Linke diskutiert an dieser Frage und man muss sich dann im Detail genau angucken, wie man einen gerechten Interessenausgleich hinbekommt. Das meint: Diejenigen, die Werke schaffen und Urheberrechte haben, müssen natürlich gerecht entlohnt werden. Auf der anderen Seite kann es nicht sein, dass der Zugang zu allgemeinbildenden Inhalten vom Geldbeutel abhängig gemacht werden kann. Eine Kulturflatrate wird ja zum Teil diskutiert.

Heißt das also, dass die Linke für eine Kulturflatrate ist oder haben Sie eigene Vorstellungen?
Ganz ehrlich: Bei uns ist es umstritten. Derzeit ist wohl eine knappe Mehrheit, die eine Kulturflatrate befürworten würde. Es gibt aber auch Menschen, die das kritisch sehen. Wir haben keine formelle Beschlusslage.

Wir erleben ja gerade auch eine Art digitalen Graben durch Deutschland. Auf der einen Seite eine starke Netzgemeinde, die ihre Interessen durchsetzen möchte. Auf der anderen Seite Entscheider in der Politik, die das gar nicht so richtig nachvollziehen können, was da online diskutiert wird. Daraus entsteht dann eine Bewegung wie die Piratenpartei. Sehen Sie darin eine Chance oder sagen Sie, dass das gar keinen Zweck hat?
Ich finde es zunächst gut, wenn Menschen sich politisch engagieren und auch eine Partei gründen. Ich persönlich bin aber skeptisch, ob eine eher Ein-Punkt-Partei wie die Piratenpartei ein Zukunftsmodell ist. Ich verstehe sie eher als Aufforderung an die so genannten etablierten Parteien, sich diesem Thema intensiver zuzuwenden und dort ein Angebot zu machen. Ich glaube aber, dass Parteien mehr anbieten müssen als nur ein Thema.

Könnten Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen?
Dazu müsste man sich Positionen der Piratenpartei genauer angucken, also was sie außer Internet, Zensur und neuen Medien anbieten. Als Grundbedingung, um überhaupt wirklich ernsthaft darüber nachzudenken, gilt, dass die Piraten dafür sorgen, die durchaus in der Partei vorhandenen Rechtsextremen oder Holocaustleugner tatsächlich rauszuschmeißen.

Sie sind ja ins Gerede gekommen, weil Sie auf Ihren Wahlplakaten mit ihrem Hintern und dem Spruch “Socialist”, der auf ihren Rücken tätowiert wurde, werben. Haben Sie nicht überzeugendere Argumente?

Ich glaube, dass die Bürgerinnen und Bürger nach Inhalten wählen und nicht nach Gesichtern. Abgesehen davon, dass “Socialist” durchaus ein Inhalt ist und ein Arsch in der Hose eine politische Haltung, glaube ich nicht, dass ein Gesichtsplakat zur Wahl entscheidend beiträgt. Ich glaube, ein Plakat dient dazu, bekannt zu werden und dann seine Inhalte zu vermitteln. Ich trete in einem Wahlkreis an, wo alle außer der FDP etwas andere Plakate haben, deshalb finde ich das sehr authentisch. [Weiter…]

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Hans-Joachim Otto (FDP) im Interview

by Franziska Bluhm16 August 2009 Thema

Hans-Joachim Otto ist Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien im Bundestag und FDP-Bundesvorstand. In der “Sendung mit dem Internet” von RP ONLINE und Antenne Düsseldorf hat er über die Internetpolitik der FDP gesprochen. Hier das Interview in leicht gekürzter und geglätteter Form.

Die FDP will den Datenschutz fördern – laut Wahlprogramm mit Hilfe einer Behörde [...]

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Links am 06.08.09: Xing geentert, Win7 getippt, Street View geärgert

by Daniel Fiene6 August 2009 Die Links mit dem Internet

Guten Morgen,  hier sind die wichtigsten Netzthemen des Tages – ideal für Ihre nächste Eiskaffeepause.

Das soziale Netzwerk Xing hatte es sich gestern kurzzeitig mit dem Netz verscherzt: Zum Start des Xing-Wahlkampfspecials hat die Piratenpartei keine eigene Gruppe bekommen. Nach heftigen Protesten im Netz – vor allem bei Twitter – hat Xing dann doch eingelenkt – [...]

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Links am 29.07.09: Kopier-Internet, VZ-Manifest, breite Tagesschau

by Daniel Fiene29 Juli 2009 Die Links mit dem Internet

Guten Morgen, hier sind für Sie unsere Empfehlungen für die nächste Kaffeepause.

“Das Netz funktioniert durch Kopieren”,
sagt der Vater des Internets im Interview mit der FAZ. Die Musikindustrie wird es nicht freuen.
Die gute Tat der Piraten,
wird vom Tageesspiegel erklärt: Wie das Internet die Machtverhältnisse zwischen Künstlern und Konzernen verschiebt.
Das Datenschutz-Versprechen
Das StudiVZ hat ein Manifest zum Schutz [...]

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Malte Spitz (Grüne) im Interview

by Franziska Bluhm27 Juli 2009 Thema

Für die “Sendung mit dem Internet” haben wir mit Malte Spitz über Internetthemen gesprochen. Er ist im Bundesvorstand der Grünen und kennt sich aus im Netz. Hier das Interview mit ihm in leicht geglätteter und gekürzter Form.
Im Grünen-Parteiprogramm fordern sie nicht nur die flächendeckende Breitbandversorgung, sondern auch öffentliche Wlan-Zugänge. Wie wollen Sie das Ziel erreichen?
Da [...]

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Linkslinkslinks

by Franziska Bluhm21 Juli 2009 Kein Thema

Seit gestern ist schon wieder eine Menge passiert. Die Morgenlinks mit den interessantesten Nachrichten der Nacht.
1. Die Staatsanwaltschaft will gegen den Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss, der ja vor einigen Wochen von der SPD in die Piratenpartei übergetreten ist, Anklage wegen Kinderpornografie erheben. (Mehr bei RP ONLINE, Originalquelle BILD).
2. Firefox 3.5 ist noch gar nicht so lange [...]

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Update zur Piratenpartei

by Franziska Bluhm19 Juli 2009 Thema

Vor zwei Wochen haben wir mit Piratenpartei-Chef Jörg Seipenbusch über den Fall Bodo Thiesen gesprochen. Mittlerweile hat die Partei reagiert. Bodo Thiesen wurde von seinem Ämter entbunden und die Partei startet ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn. Mehr dazu bei der Piratenpartei.
Ach so, und zur Bundestagswahl sind sie auch zugelassen. Jetzt wird man sehen, wie weit man [...]

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Interview mit Jens Seipenbusch von der Piratenpartei

by Franziska Bluhm6 Juli 2009 Thema

Am Montag haben wir in unserer Sendung mit Jens Seipenbusch gesprochen. Er ist am Wochenende erneut zum Bundesvorsitzenden der Piratenpartei gewählt worden und zieht nun in den Bundeswahlkampf. Seine wichtigsten Aussagen gibt es noch einmal hier in schriftlicher Form.
Jens Seipenbusch zur Äußerung von Philipp Mißfelder, die Partei sei im Kern eine Witzpartei
Die Frage ist eher, [...]

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Sendung vom 6. Juli

by Franziska Bluhm6 Juli 2009 Sendungen

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1. Im Urlaub (also Ausland) ins Internet gehen
Die große Länderinfo-Datenbank: www.heise.de/mobil/laenderliste/
Alles Infos zu den Ländern: de.wikipedia.org
Übersicht über die Hotspots dieser Welt: http://www.hotspot-locations.de/
2. In 80 Sekunden durchs WWW
Die Seite, die dabei hilft, dass auch der Teddy-Bär auch [...]

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