Microsoft hat über Weihnachten seine Konkurrenz zu Google StreetView gestartet: Bing Streetside ist da! Zumindest ein bisschen. Als ich mich neugierig auf die Karte von Düsseldorf stürzte, gab es nur eine Handvoll Flecken, auf denen ich mich im Panoramamodus über die Bing Maps bewegen konnte.
Das hat auch einen Grund: 2012 soll erst das große Streetside Jahr werden. Bisher sind vor allem Städte in Süddeutschland (wie München) komplett umgesetzt worden. Die weiteren Städte sollen jetzt Schritt für Schritt folgen. Microsoft will insgesamt 50 Städte mit mehr als 100.000 Einwohner bei Streetside veröffentlichen. Bis zum Jahresende sollen die 150.000 Straßenkilometer abfotographiert werden. Seit letzten Mai werden die ersten Fotos gemacht, über die Vorab-Widerspruchsfrist im letzten Herbst haben wir bereits berichtet. Am Ende wird Streetside also mehr Material als StreetView von Google seinen Besuchern anbieten. Dieser Fall zeigt, dass es sich nicht immer lohnt der Erste zu sein.
Der erste Eindruck: Streetside fühlt sich genauso wie StreetView an. Ein solider Online-Dienst mit einem ganz bestimmten Vorteil: Es sind viel weniger Häuser verpixelt als bei der Konkurrenz. Das macht den Dienst brauchbarer.






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