
Lernen ohne Chaos – so kann es funktionieren. Foto: Stephan Bachmann / pixelio.de
In der Sendung vom 14. November 2011 haben wir darüber gesprochen, wie man sich am besten im Alltag organisiert, um nichts mehr zu vergessen und Stress abzubauen. Im Blog wollen wir einige dieser Tipps noch genauer ausführen. Den Anfang gemacht hat die Organisation von Kalendern und Terminen, jetzt kümmern wir uns um das Management von Aufgaben und effektives Lernen.
Die wichtigste Prämisse in der Prüfungsvorbereitung klingt zwar spießig, ist aber dafür unglaublich hilfreich: früh mit dem Lernen anfangen, sich Zeit dafür nehmen, und genau planen, wann ich was geschafft haben möchte. Das funktioniert am besten mit der Erstellung eines Lernplans.
Der Lernplan: Spießig aber sehr hilfreich
Dafür schaue ich mir zunächst genau an, was für Prüfungen ich schreibe, und welche Materialien ich dafür durcharbeiten muss (was ich darunter verstehe, steht weiter unten). Anschließend teile ich mir diesen Berg an zu bearbeitenden Materialien in kleine Häppchen auf, also etwa: pro „Vorbereitungssitzung“ ein Kapitel der Basisliteratur.
Anschließend schaue ich, wie viel Zeit mir bleibt bis zur Prüfung/den Prüfungen, und lasse mir ungefähr die letzte Woche davor frei, um dann Stoff noch einmal wiederholen zu können. Die restliche Zeit bis zur Prüfung suche ich mir möglichst viele Tage, an denen ich genug Zeit für ein bis drei „Vorbereitungssitzungen“ – verteilt auf die jeweiligen Fächer – habe. Diese Tage und Zeiträume plane ich dann konsequent durch, also etwa:
24.11.: Vorlesung Germanistik: Sitzung 3 durcharbeiten
24.11.: Kernphysik: Kapitel 4 durcharbeiten
25.11.: Vorlesung Germanistik: Sitzung 4 durcharbeiten
…
und so weiter!
Daraus entsteht eine schöne lange Liste mit vielen kleinen Einzeleinheiten, die aber jeweils in recht kurzer Zeit zu bearbeiten sind. Darüber nun nicht den Überblick zu verlieren ist auf verschiedene Weisen lösbar. Zum Beispiel schreiben es sich einige in ihren normalen Kalender, andere hängen sich eine große Liste an die Wand, auf der sie die einzelnen Punkte durchstreichen können. Ich dagegen nutze Werkzeuge im Internet für meine Aufgabenverwaltung – sehr praktisch auch für alle anderen Aufgaben, die im Alltag so anstehen.






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