
Einlass zur Eröffnung der gamescom 2011 | Foto: Koelnmesse
Mit der gamescom 2011 ist am Sonntag in Köln die dritte Ausgabe der größten Video- und Computerspielmesse der Welt zu Ende gegangen. Über 275.000 Besucher zählten die Veranstalter in diesem Jahr, und 550 Aussteller aus aller Welt präsentierten ihre neuen Spiele. Henning Bulka war für die Sendung mit dem Internet mit dabei und bloggt hier in den nächsten Tagen über seine Eindrücke.
Die Neuheiten in diesem Jahr
Ein Trend waren dabei, wie auch schon im vergangenen Jahr, die bewegungsgesteuerten Konsolen. Die Wii von Nintendo und das System Kinect von Microsoft zogen vor allem jüngeres Publikum an. Viele Herstellerstände hatten eigene kleine Bühnen, auf denen etwa Profitänzer zusammen mit Messebesuchern zu den Bewegungen auf dem Bildschirm tanzten. Je nachdem, wie gut die Tänzer die Vorgaben des Spiels erfüllen konnten, erhielten sie eine entsprechende Punktzahl. Aber auch andere Umsetzungen der Bewegungssteuerung waren zu sehen – das reichte vom Angeln über das Bogenschießen bis hin zum Wellenreiten.

Screenshot von Die Siedler Online | © Ubisoft Entertainment
Zweites großes Thema waren auf der gamescom 2011 die Onlinespiele. Insbesondere die sogenannten Browserspiele, die also nur im Internetbrowser ohne zusätzliche Software laufen, standen hier im Fokus. In diesem Bereich wurden auch mehrere neue Spiele gezeigt, so zum Beispiel Die Siedler Online von der Düsseldorfer Entwicklerschmiede BlueByte (Ubisoft). Dabei baut der Spieler wie im Original von Die Siedler eine eigene Stadt auf einer Insel auf. Die Besonderheit: In der Online-Variante ist die Kooperation mit anderen Spielern und Freunden möglich. So bekommt die fiktive Welt quasi eine weitere Dimension. Ebenfalls ein neues Onlinespiel ist The Sims Social von Electronic Arts (EA). Dabei handelt es sich um die Facebook-Umsetzung der gerade in Deutschland beliebten Lebenssimulation Die Sims. Das Spiel läuft, ähnlich wie zum Beispiel Farmville, direkt in Facebook und ist stark an die PC- bzw. Konsolenvorlage angelehnt. Der Unterschied ist laut Hersteller, dass hier das Treffen der eigenen Freunde innerhalb der Sims-Welt möglich ist, und der Spieler so nicht mehr alleine am heimischen PC sitzt.
Dritter Trend waren die sogenannten Mobile Games, also Spiele, die auf dem Handy, dem Smartphone oder dem Tablet-PC gespielt werden. Insbesondere standen aber auch die neuen mobilen Konsolen der großen Hersteller im Blickfeld. So etwa der 3DS von Nintendo, der eine Darstellung der Spieleinhalte in 3D bietet, oder aber auch die PlayStation Vita von Sony, die in Kürze eingeführt werden soll.

Spielausschnitt von Diablo III | © Blizzard Entertainment
Die Masse der Besucher interessierte sich aber trotzdem weiterhin auch für die „klassischen“ PC- und Konsolenspiele. So waren die großen neuen Titel auf der „gamescom“ das Rollenspiel Diablo III sowie das Strategiespiel StarCraft II: Heart of the Swarm (beide Blizzard), der Shooter Call of Duty Modern Warfare 3 (Activision), die Fußballsimulationen FIFA 12 (EA) und Pro Evolution Soccer 12 (Konami), die Actiontitel Mass Effect 3 (ebenfalls EA) und Uncharted 3 (Sony), sowie das Schleichspiel Assassin’s Creed Revelation (Ubisoft).
Wir waren für euch dabei
Ich war für die „Sendung mit dem Internet“ auf der gamescom 2011 vor Ort, und werde in den nächsten Tagen an dieser Stelle im Blog in mehreren Artikeln bestimmte Aspekte, wie etwa Online- und Browsergames sowie den Jugendschutz bei solchen Spielen im Netz, genauer vorstellen.
Alle Beiträge zur gamescom 2011:
The Sims Social: Lebenssimulation auf Facebook





Neue Kommentare