
Ein Spinnennetz – die Vorlage des Internet aus der Natur. Foto: marfis75
Der US-Suchmaschinenriese Google war im August mit seinem neuen Dienst “Street View” ganz groß in allen Medien vertreten und bestimmte in Teilen sogar die politische Agenda in Berlin. Von dort hagelte es größtenteils harsche Kritik, und auch Netzaktivisten ließen nicht viel Gutes an dem Internetkonzern aus Kalifornien – jedoch nicht wegen Street View, sondern weil zeitgleich mit dem Hochkochen der Street-View-Debatte in Deutschland Gerüchte über Gespräche zwischen Google und Verizon, eines der größten Telekommunikationsunternehmen in den USA, bekannt wurden.
Inhalt dieser Gespräche soll gewesen sein, dass Google Geld dafür bezahlen wolle, damit seine Inhalte von Verizon bevorzugt übertragen werden. Der Aufschrei in der “Netzgemeinde” war groß, vor allem in den USA. Google wolle das Prinzip der Netzneutralität angreifen. Doch was ist Netzneutralität überhaupt?



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