Jetzt war die Frage, welcher Browser benutzt wird, vor fünf Jahren das Thema. Aber jetzt ist erstmals seit langem etwas interessantes passiert: Der aufmüpfige Held aus Browserkriegzeiten hat sich überholen lassen. Firefox ist im November nicht mehr die Nummer 2 gewesen, sondern Chrome, aus dem Hause Google. 25,69 Prozent nutzten im November Chrome. 25,23 Prozent nutzten im November Firefox. Der Internet Explorer liegt mit 40,63 Prozent weiter auf Platz Eins. Für Firefox dürfte dieser digital-historischer Moment aber kein Grund zum Jammern sein: Vor einem Monat habe ich eine Veranstaltung vom Firefox-Hersteller Mozilla besucht. In tiefster Entspanntheit sagten die Leute der Open-Source-Stiftung, dass sie den Browserkrieg bereits gewonnen hätten. Der Internet Explorer habe sein Monopol verloren. Es bleibt ein Geheimnis des Internets, warum die Mehrheit der Menschen sich nicht für den besten Browser entscheidet. Ob es Firefox, Chrome oder gar ein anderer Browser ist? Ich weiß es nicht.
Update: Ralph machte mich via Google+ darauf aufmerksam, dass Spiegel Online auch Zahlen aus Deutschland hat, die etwas anders aussehen – vielen Dank, sehr informativ!



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