Zehn Jahre ist es jetzt her, dass Microsoft seine Spielekonsole Xbox auf den Markt gebracht hat. Ab heute liefert Microsoft weltweit an seine Kunden ein Update aus. Mit dem Update erhält die XBOX 360 eine ganz neue Oberfläche. Das Design ist komplett am Kacheldesign aufgezogen, dass wir schon vom Windows Phone kennen, und das auch beim angekündigten Windows 8 benutzt werden soll. Microsoft nennt es Metro-Interface. Versprochen wird mit dem Update zudem “der größte interaktive TV-Dienst der Welt”. Mit meiner Kinect-Steuerung, kann ich mich per Gesten durch meine Multimediainhalte bewegen. Und da gibt es mit dem Update zahlreiche neue Streamangebote. Umfassend zwar nur in den USA, in Deutschland sind immerhin Sky Go, YouTube und die ZDF-Mediathek mit dabei. Hinzu kommt eine bessere Integration von Microsofts Suchmaschine Bing. Die XBOX 360 ist somit immer weniger nur eine Spielekonsole, sondern eine Box für digitale Inhalte. Das ist konsequent. Ich meine, wann habt ihr das letzte Mal mit eurem Smartphone telefoniert?
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Uni: Prüfungsvorbereitung ohne Stress

Lernen ohne Chaos – so kann es funktionieren. Foto: Stephan Bachmann / pixelio.de
In der Sendung vom 14. November 2011 haben wir darüber gesprochen, wie man sich am besten im Alltag organisiert, um nichts mehr zu vergessen und Stress abzubauen. Im Blog wollen wir einige dieser Tipps noch genauer ausführen. Den Anfang gemacht hat die Organisation von Kalendern und Terminen, jetzt kümmern wir uns um das Management von Aufgaben und effektives Lernen.
Die wichtigste Prämisse in der Prüfungsvorbereitung klingt zwar spießig, ist aber dafür unglaublich hilfreich: früh mit dem Lernen anfangen, sich Zeit dafür nehmen, und genau planen, wann ich was geschafft haben möchte. Das funktioniert am besten mit der Erstellung eines Lernplans.
Der Lernplan: Spießig aber sehr hilfreich
Dafür schaue ich mir zunächst genau an, was für Prüfungen ich schreibe, und welche Materialien ich dafür durcharbeiten muss (was ich darunter verstehe, steht weiter unten). Anschließend teile ich mir diesen Berg an zu bearbeitenden Materialien in kleine Häppchen auf, also etwa: pro „Vorbereitungssitzung“ ein Kapitel der Basisliteratur.
Anschließend schaue ich, wie viel Zeit mir bleibt bis zur Prüfung/den Prüfungen, und lasse mir ungefähr die letzte Woche davor frei, um dann Stoff noch einmal wiederholen zu können. Die restliche Zeit bis zur Prüfung suche ich mir möglichst viele Tage, an denen ich genug Zeit für ein bis drei „Vorbereitungssitzungen“ – verteilt auf die jeweiligen Fächer – habe. Diese Tage und Zeiträume plane ich dann konsequent durch, also etwa:
24.11.: Vorlesung Germanistik: Sitzung 3 durcharbeiten
24.11.: Kernphysik: Kapitel 4 durcharbeiten
25.11.: Vorlesung Germanistik: Sitzung 4 durcharbeiten
…
und so weiter!
Daraus entsteht eine schöne lange Liste mit vielen kleinen Einzeleinheiten, die aber jeweils in recht kurzer Zeit zu bearbeiten sind. Darüber nun nicht den Überblick zu verlieren ist auf verschiedene Weisen lösbar. Zum Beispiel schreiben es sich einige in ihren normalen Kalender, andere hängen sich eine große Liste an die Wand, auf der sie die einzelnen Punkte durchstreichen können. Ich dagegen nutze Werkzeuge im Internet für meine Aufgabenverwaltung – sehr praktisch auch für alle anderen Aufgaben, die im Alltag so anstehen.
Organisation im Studium: Kalender & Termine

Meine Kalender in iCal auf Mac OS X
In der Sendung vom 14. November 2011 haben wir darüber gesprochen, wie man sich am besten im Alltag organisiert, um nichts mehr zu vergessen und Stress abzubauen. Im Blog wollen wir einige dieser Tipps noch genauer ausführen. Den Anfang macht die Organisation von Kalendern und Terminen – damit ihr keine wichtigen Verabredungen mehr vergesst!
So habe ich meine Kalender organisiert
Ich persönlich nutze bei meiner Terminorganisation Google Calendar, die kostenlose Kalenderverwaltung von Google. Diese kann ich einerseits von überall aus über den Internet-Browser öffnen und dort alle meine Termine verwalten, die Daten synchronisieren sich aber auch automatisch mit allen meinen anderen Geräten, etwa mit meinem Notebook oder meinem Smartphone. So kann ich quasi von überall aus Termine eintragen, verändern und abrufen – und ich bekomme auch überall Erinnerungen, damit ich nichts vergesse.
Innerhalb von Google Calendar habe ich mehrere Themen-Kalender: einen für Privates, einen für meine Uni-Sachen und einen für Dienstliches. Dabei hat jeder Kalender hat seine eigene Farbe, sodass ich schnell weiß, welcher Termin wozu gehört.
Immer, wenn ich nun von einem neuen Termin erfahre – ob nun der Besuch beim Arzt oder meine Vorlesungen – trage ich sofort in den entsprechenden Kalender ein. Kurze Zeit später ist er auf allen meinen Geräten abrufbar. Praktisch bei solchen digitalen Terminen: Ich kann nicht nur Uhrzeit und Titel eintragen, sondern auch weitere Zusatzinformationen, etwa den Ort oder eine Notiz – zum Beispiel den Namen des Dozenten einer Veranstaltung.
Dazu habe ich einige meiner Kalender für andere freigegeben, die ebenfalls Google Calendar oder eine alternative Lösung nutzen. Diese Funktion findet ihr innerhalb von Google Calendar, indem ihr links in der Leiste auf den Pfeil neben dem entsprechenden Kalender klickt, und dann „Diesen Kalender teilen“ auswählt. Über diese etwas versteckte aber sehr praktische Funktion können Kommilitonen von mir meinen Kalender in ihrem eigenen Kalenderprogramm aufrufen und wissen, ob ich zum Beispiel Zeit habe, um mit ihnen in die Mensa zu gehen.
Freier Kopf: Wie organisiert Ihr Euer Studium?

Studierende auf dem Campus der Uni Düsseldorf. Foto: HHU Düsseldorf
Einen Monat ist das neue Wintersemester alt und viele Studierende haben damit auch in Düsseldorf ihr Studium angetreten. Fast 4000 “Erstis” konnte die Heinrich-Heine-Uni in diesem Oktober begrüßen. Doch mittlerweile ist das Studium in vollem Gange und die Euphorie vom Anfang verflogen. Auch das Angstwort “Prüfung” rückt so immer mehr ins Blickfeld. Wie aber organisiere ich mein Studium richtig, sodass ich weiß, wann ich mich um welche Aufgabe kümmern sollte? Wie behalte ich den Überblick über meine Termine und Deadlines? Und wie lerne ich am besten?
All diese Fragen wollen wir in der Sendung mit dem Internet am kommenden Montag, 16. November, ab 18 Uhr auf Antenne Düsseldorf klären, und dabei besonders die vielen hilfreichen Werkzeuge und Hilfsmittel im Netz in den Mittelpunkt stellen.
Dazu interessieren uns auch Eure Meinung und Eure Erfahrungen: Welche Seiten helfen Euch im Alltag – nicht nur zwingend im Studium – euer Leben zu organisieren? Wie lernt ihr am besten – offline oder online?
Schreibt uns einen Kommentar – entweder hier oder auch auf Facebook. Wir freuen uns auf Eure Tipps und Ideen!
Das Handy – Nachfolger des Portemonnaies?
Schon seit vielen Jahren müssen wir im Supermarkt nicht mehr zwingend mit Münzen und Scheinen bezahlen – mittlerweile laufen große Teile unseres Zahlungsverkehrs über unsere EC- und Kreditkarten. Doch diese System sind inzwischen veraltet, und etwas neues muss her. Die Zukunft könnte in unseren Smartphones liegen. Diese sollen bald ganz einfach zum Zahlungsmittel unterwegs werden.
Wie soll das funktionieren?
Letztlich wird die Funktionsweise solcher mobilen Bezahlsysteme sehr einfach sein. Beispiel Supermarkt: Der Kunde geht ganz normal einkaufen, und geht dann am Ende wie gewohnt zur Kasse. Die Waren werden dort über’s Band gezogen, und zum Schluss erscheint der Betrag auf dem Kassendisplay.
Zum Bezahlen braucht man dann jedoch keine Karte mehr, sondern hält einfach sein Smartphone an eine Fläche an der Kasse, den sogenannten „point of sales“, wie es in der Fachsprache heißt. Dort wird ein Code, der im Handy abgespeichert ist, ausgelesen. Das kann zum Beispiel eine Kreditkartennummer o.ä. sein. Mit diesem Code kann der Supermarkt dann den Betrag, wie sonst auch, vom Konto des Kunden abbuchen.
Um den Bezahlvorgang zusätzlich abzusichern, zum Beispiel bei einer größeren Summe, kann auf dem Smartphone des Kunden auch noch eine App, also ein kleines Programm, gestartet werden. Dort wird dann zum Beispiel noch eine PIN abgefragt, wie bei der EC-Karte auch.




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