SendehinweisDie nächste Ausgabe der Sendung mit dem Internet gibt es am kommenden Montag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr an dieser Stelle.

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Thema

Things Mac, Bild: The MacLawyerViel haben wir jetzt schon gehört und auch gelesen zu Getting Things Done (GTD), dem Konzept von David Allen, das helfen soll, effizienteres Zeitmanagement zu betreiben. Mit Werkzeugen auf Computer-Basis haben wir uns aber noch nicht beschäftigt. An dieser Stelle also eine kleine Übersicht über die Tools, die bei GTD helfen können – analoge Kalender oder Aufgabenplaner gibt es natürlich auch.

Remember the Milk
Dieses Programm dient vor allen  Dingen der Organisation von Aufgaben. Man kann dort Aufgaben auflisten, konkret mit Inhalten versehen und auch sehr gut abarbeiten und hat so immer einen Überblick. Man erhält ein eigenes kostenfreies Konto und kann dies auch mit seinem google calendar verknüpfen, sodass auch hier die Terminplanung mit berücksichtigt ist. Gleichzeitig kann man sich über twitter Reminder schicken lassen und auch für Android-Telefone und das iPhone gibt’s Apps.

Things
Genauso wie Remember the Milk kann man auch hier Dinge  sehr gut erfassen und abhaken. Gleichzeitig ist es ein Programm, speziell entwickelt für den Mac bzw. Apple-Produkte. Man kann alles sehr praktisch zu Projekten zusammenfassen und mit Schlagworten versehen. Außerdem ist es möglich, Art und voraussichtliche Dauer des Projekts mit einzubeziehen und so einen Zeitplan festzulegen. Man kann des Weiteren auch nach Dauer sortieren. Aufgaben, die nur fünf Minuten dauern, kann man sich gefiltert anzeigen lassen, wenn man nur noch 10 Minuten Zeit hat. Das Programm ist fest auf dem Computer installiert und auch hierfür gibt es eine App für’s iPhone und andere mobile Endgeräte. Allerdings ist dafür eine dauerhafte W-LAN-Verbindung notwendig, weswegen das Verfahren sehr umständlich ist.

Basecamp
Dieses Programm ist vor allen Dingen dann gut, wenn mit mehreren Personen an einem Projekt arbeitet. Es kostet zwar in seiner Vollversion Geld, ist aber auch kostenlos in abgespeckter Version zu bekommen, die für kleinere Projekte absolut ausreichend ist. Das Programm gilt als das beste Web-Tool, wenn es um Projektverwaltung geht, und funktioniert komplett über das Internet.

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Franziska Heine, Quelle: Screenshot

Nachdem ich im Podcast ein bisschen unvorbereitet vor mich hingeplaudert habe, wollte nochmal aufschreiben, wie das gestern eigentlich war, im Petitionsausschuss. Nicht, weil ich dabei war, aber ich habe die Veranstaltung über den Livestream des Deutschen Bundestages verfolgt.

Ich habe keine Erfahrung mit Petitionsausschussen, aber alles, was man so lesen konnte, war es offenbar ziemlich voll im Vergleich zu anderen Themen. Eigentlich ja kein Wunder, schließlich hat bereits die Petition für Aufsehen gesorgt – wegen des Themas, aber auch weil es nun einmal die bisher erfolgreichste Online-Petition war, die es jemals gegeben hat. Ich fand, dass sich Franziska Heine, die Initiatorin der Petition, gut verkauft hat. Zu Beginn gab sie noch einmal einen Überblick der Argumente, die gegen Netzsperren sprechen – ganz kurz zusammengefasst (unwirksam, unnötig, intransparent, ermöglichen Willkür, Netzsperren erzeugen Chilling-Effekte, sie verhindern die Verbrechensbekämpfung und fördern die Verbeitung von illegalen Inhalten.

Sie referrierte den ihr bekannten aktuellen Stand und kam zu dem Schluss, dass nun (heute!) ein Gesetz in Kraft trete, das niemand mehr wolle und es trotzdem eine Reihe von ungeklärten Fragen gebe. Sie forderte eine überparteilliche Koalition, um das Gesetz aufzuheben.

Was dann kam, war äußerst skurril: Die Vertreter der Parteien und Ministerien durften Franziska Heine Fragen stellen. Das nutzten einige, um sich ein bisschen zu rehabilitieren, nachdem sie sich im Wahlkampf zu seltsamen Positionen hinreißen haben ließen. So hörte man SPD-Mitglied Stefan Schwartze sagen: “Es war ein Fehler, daran mitzuarbeiten, dass dieses Gesetz verabschiedet wurde”. Er kündigte an, am Donnerstag einen Antrag zu stellen, dass Gesetz aufzuheben. Gleichzeitig sollte Franziska Heine dann als Ideengeber bei der Frage, wie Kinderpornografie nun bekämpft werden sollte, herhalten.

Ok, eine Frage, die noch ziemlich einfach zu beantworten war. Bessere inhaltliche Zusammenarbeit, vor allem unkonventionell, da das bei Phishing-Attacken auf Bankseiten auch funktioniere. Aber es mutete schon seltsam, dass Heine von FDP-Mann Stephan Thomae gefragt wurde, welche Länder denn derzeit Sperrmaßnahmen anwenden – offenbar trifft der Bundestag Entscheidungen, ohne sich vorher in Themen einzuarbeiten bzw. sich mal zu erkundigen, was woanders so geht. Ingrid Remmers von der Linken ließ sich dann kurz darauf nochmal eben das Jugendmediengesetz von Franziska Heine erklären..

Am seltsamsten war allerdings CDU-Mann Siegfried Kauder, der sich wohl dachte, dass Angriff die beste Verteidigung sei und Franziska Heine einfach mal vorwarf, hier nur alte Argumente auf den Tisch zu legen. Eigentlich ja ein kleiner Erfolg, dass Herr Kauder sich mit diesen Argumenten wenigstens schon einmal auseinandergesetzt hatte.

Tendenziell ließen die Fragen und Antworten der CDU/CSU-Vertreter durchblicken, dass das Thema Netzsperren noch nicht ad Acta gelegt worden ist. Gespannt sollten abwarten, wie die Anträge der Opposition in der Bundesregierung angenommen werden.

Ein paar Klarheiten brachte die Diskussion dann aber auch noch: Beispielsweise stellte Hans-Joachim Otto (FDP) klar, dass im Wirtschaftsministerium derzeit nicht an einer 3-Strikes-Regelung, wie sie beispielsweise schon in Frankreich umgesetzt wird, arbeite. Außerdem habe das Innenministerium einen Erlass an das Bundeskriminalamt formuliert, der beinhaltet, dass erst einmal keine Sperrlisten angelegt werden sollen.

So.

Zum Weiterlesen ein paar Links:
Markus Beckedahl war im Saal und hat mitgeschrieben – sein Protokoll. Ole Reißmann bei “Spiegel Online” über die Debatte.

Das sagt Franziska Heine zu ihrem Auftritt im Petitionsausschuss:

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Olympia live – aber richtig!

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Trotz Eis, Schnee und einer großen Zeitverschiebung kann man dabei sein, bei Vancouver 2010. Die neuen Medien machen es möglich; Echtzeit-Kommunikation über twitter, facebook und Co. erlaubt es Sportlern, Reportern und Fans, ihre Meinungen, Beobachtungen und Wahrnehmungen zu veröffentlichen. Jeder von uns kann hautnah dabei sein, ohne direkt an der Piste sehen zu müssen – [...]

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100000 Fotos, keine Betrachter?

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Digitale Fotografie ist mehr denn je im Kommen. Jeder hat eine kleine Digital-Kamera, alle Mobil-Telefone, die Smart-Phones sowieso, erlauben es, schnell ein Foto zu schießen, dieses sogar zu bearbeiten und dann im Internet publizieren. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, sich mit digitaler Fotografie, der Publikation im Internet und der Bildbearbeitung auseinanderzusetzen, die über Handy-Programme und [...]

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Google greift an – nicht nur, wie bereits in der Gerüchteküche zu hören, Twitter, sondern nun auch facebook (mittlerweile ja im neuen Design) – und zwar, indem das Mailprogramm zu google Buzz erweitert wird. Das war zumindest gestern Abend bei der Vorstellung, von Produktmanager Todd Jackson in Mountain View zu hören: „Es ist eine komplette [...]

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Zur kleinen Vorfreude, hier schon mal einige unsere Themen für die Sendung mit dem Internet am Montag.

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Was denkt das Internet?

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Wer hat sich das nicht schon mal gefragt: Was denken die Leute da im Internet eigentlich von diesem und jenen? Natürlich gibt es dafür eine Seite. Sie heißt: whatdoestheinternetthink.net und war in dieser Woche unser Klickbefehl in der Sendung. Und natürlich muss man das alles ja mal ausprobieren. Zuerst der große Vergleich. Über wen wird [...]

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Versandkosten-Proteste: Ebay rudert zurück und verbessert die Regelungen

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