
Mit The Sims Social erscheinen die Sims auf Facebook | Quelle: Electronic Arts GmbH
Die beliebte Spielereihe „Die Sims“ erscheint nun auch auf Facebook unter dem Titel „The Sims Social“, und folgt damit populären Beispielen wie „Farmville“, die Millionen Nutzer anziehen. Doch was macht das Spiel im Gegensatz zur Offline-Version aus, und was für einen Nutzen hat es für die User) Henning Bulka sprach auf der gamescom 2011 mit Andrea Günther, PR-Managerin bei der Entwicklerfirma von „The Sims Social“, Electronic Arts (EA).
Henning Bulka:
Frau Günther, was ist The Sims Social?
Andrea Günther:
The Sims Social, das sind die Sims auf Facebook. Es ist also ein Social-Community-Spiel, das sehr bald live gehen wird. Momentan haben wir noch eine Open Beta (Anm. d. Red.: öffentliche Testphase) laufen. Wer die Sims kennt, weiß, dass es sich dabei um eine Lebenssimulation handelt. Man erstellt einen Charakter, den sogenannten Sim, und kreiert ihn ganz nach seinen Vorstellungen und Vorlieben. Man kann das Äußere definieren, man kann auch die Eigenschaften definieren.

Andrea Günther von EA im Interview
Foto: Marc Walter/Antenne Düsseldorf
Und diesen Sim entlässt man dann auf The Sims Social in ein Haus, das man auch nach seinen Vorlieben kreieren und gestalten kann. Das Besondere an The Sims Social im Gegensatz zu den Sims ist: Man kann jetzt mit seinen Freunden auf Facebook spielen. Das bedeutet, der eigene Sim kann die Sims seiner Freunde besuchen, kann dort im Haus helfen, kann aber auch Streiche spielen, zum Beispiel die Tastatur am Computer neu umprogrammieren, oder einen Fisch im Bett verstecken. Man kann also Freund sein oder man kann eben auch Feind sein, aber alles auf sehr spaßige Weise.




Die PC- und Videospielebranche wächst und hat sich mittlerweile zu einem Wirtschafts- und Standortfaktor entwickelt. Ein Spieleentwickler und Publisher zieht andere Wirtschaftszweige nach sich. Wo ein Studio sitzt, wird auch ein Tonstudio für die Sprachaufnahmen, ein Übersetzer usw. benötigt. Daraus ergibt sich ein ganzes Netzwerk, das gerade am Standort NRW relativ gut unterstützt wird.
Computer- und Videospiele sind schon lange ein fester Bestandteil der Jugendkultur und werden auch immer häufiger von Erwachsenen gespielt. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass diese dynamische und hochkreative Branche stetig weiter wächst. Der Stempel „Gewalt verherrlichend“ ist schon lange nicht mehr aktuell, denn Lern- und Denkspiele sowie Kinder- und Jugendfreundlichkeit stehen neben Ego-Shootern u.ä. hoch im Rennen.


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