Diese Frage müssen wir beantworten, wenn wir uns in den nächsten Tagen in das soziale Netzwerk von Google+ einloggen. “Find my Face” heißt die neue Funktion, die eine Gesichtserkennung in das System integrieren soll. Gesichtserkennung – das scheint ein Horrorthema für Datenschützer zu sein. Mit Facebook gibt es hierzu aktuell einen Streit. Google liefert aber zum Start einige Versprechen mit: Die Gesichtserkennung läuft nur, wenn die Nutzer im Vorfeld zustimmen; die Technik sei zudem strikt von der Google-Suche getrennt. Und so funktioniert das: Laden Freunde und Bekannte ein Foto von euch bei Google+ hoch, schlägt “Find my Face” vor, euch auf dem Foto zu markieren, sollte euer Gesicht erkannt werden. Ihr bekommt dann eine Nachricht und Betrachter des Fotos können über einen Link auf euer Profil gelangen. Jetzt ist es also an der Zeit, dass wir uns Gedanken machen, ob wir eine automatische Gesichtserkennung wollen — oder auch nicht. Google will zurzeit auf keinen Fall eine App anbieten, mit der wir auf der Straße Leute fotographieren können und dann deren Namen oder Profil angezeigt bekommen – das sei zu “gruselig” .Was mir gefällt: Googles Vorstoß wird nicht direkt abgelehnt: Der zuständige Datenschützer in Deutschland lobt die “Find my Face”-Funktion. Durch die vorherige Zustimmung würde Google die “informationelle Selbstbestimmung” der Menschen achten. Einen kleinen Vorbehalt gibt es aber: Der Datenschützer will erst schauen, ob Google die Gesichtserkennung in der Praxis auch so umsetzt, wie angekündigt.
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YouTube mit neuem Design
Gebt es zu: Ihr hasst Veränderungen. Als Facebook vor ein paar Tagen ein paar Änderungen ausspielte, war es das Gesprächsthema. Habt ihr schon verkraftet, dass YouTube auch ein neues Design hat? Auch hier müsst ihr mit euren Gewohnheiten erst einmal brechen: Google hat sich entschieden, wie im eigenen Blog beschrieben, auch seinen Videodienst zu überarbeiten und grau-schwarze Farbakzente zu setzen. So sieht YouTube nun den anderen frisch überarbeiteten Google-Produkten viel ähnlicher. Zwar wirkt das neue YouTube-Design aufgeräumter und die Vorschauvideos sind größer, und das ist wunderbar, aber mich nervt, dass die neue Spaltenaufteilung zu sehr an Facebook und Google+ erinnert. Apropos soziale Netzwerke: Die Video-Empfehlungen von Freunden aus diesen Netzwerken machen jetzt den Großteil der Video-Tipps auf der Startseite aus. Eine gute Idee. Auch wenn Veränderung erst einmal nervt, ist Gleichheit auch keine Lösung. P.S.: Nur zur Vorwarnung. Obwohl Google erst vor kurzem die schwarze Leiste auf der Startseite eingeführt wird; demnächst gibt es ein Komplett-Redesign der Startseite.
Der Google-Jahresrückblick 2010
Bald heißt es wieder “Frohes Neues!” und auf nimmer Wiedersehen 2010. Was alles in diesem Jahr passiert ist, hat Google nun künstlerisch in einem Video umgesetzt, das alle wichtigen Jahresereignisse über die Google Suche zeigt. “Google Zeitgeist 2010″ heißt das Werk. Neben dem Werbeeffekt für die Firma wird hier noch auf sehr unterhaltsame Weise das Jahr 2010 in Bildern, Videos und Sucheingaben wiederholt. Die “wichtigsten” Ereignisse, wie die Rettung der chilenischen Bergleute, Naturkatastrophen, wie die Überschwemmungen in Pakistan, das Erdöl-Leck im Golf oder neueste Forschungsergebnisse werden Stimmungsvoll dargestellt.
Außerdem haben wir noch eine interessante Statistik des letzten Jahres für Sie. Was wurde am meisten bei Google Deutschland gesucht? Die Antwort lautet Facebook. Wirklich wundern wirds wahrscheinlich keinen aber auf dem unten angegebenen Link finden Sie noch einige andere interessante Suchanfragen.
Zu den Statistiken!
Streetview ist da!
Ab Heute ist der umstrittene Bilderdienst “Google Streetview” online in Deutschland. Jetzt können sie nicht mehr nur virtuell durch New York, Tokio oder Moskau spazieren, nein auch der kleine Ferienort Oberstaufen in Bayern kann besucht werden. Die anderen deutschen Weltstädte sollen folgen. Allerdings hat Google noch keinen Termin genannt wann die 20 Städte, zu denen auch Düsseldorf gehört, im Internet veröffentlicht werden. Auch einige Sehenswürdigkeiten wie das Kanzleramt in Berlin können jetzt “offiziell” über Google anschaut werden.
Auch wie die Verpixelung der Häuser aussieht wird in Oberstaufen gezeigt. Das und vieles mehr gibt es auf der Seite von Google Streetview.
Google Street View kommt!
Am letzten Freitag lief die Wiederspruchsfrist für Google Street View ab. Von den 20 größten Städten Deutschlands, zu denen selbstverständlich auch Düsseldorf zählt, werden in Kürze die geschossenen Fotos veröffentlicht. Insgesammt waren es 8.458.084 Haushalte (Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder), die ihren Wohnort unkenntlich machen konnten. 244.237 Anträge gingen ein, zwei drittel davon Online. Das entspricht 2,89 Prozent der Haushalte.
Laut einem Artikel auf Google-Produkt-Kompass wird es zum Start von Googles Street View eine Funktion geben die es möglich macht, jedes Private Haus nachträglich zu verpixeln. Sehenswürdichkeiten wie die Altstadt oder die Rheinpromenade werden wohl in voller Pracht zu sehen sein. Zudem wurden weitere Überraschungen zum Start versprochen.





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