Sendung vom 08.10.2012: Online-Therapie, Lebensmittel-Lieferdienste-Auflösung, Gronkh, Apple ohne Steve & Steinbrück der Offline-Kandidat

Im Studio in dieser Woche: Daniel Fiene und Sabine Piel

Sabine Piel und Daniel Fiene begrüßen euch zur 130. Ausgabe der Sendung mit dem Internet. Diesmal gucken wir einem Youtuber beim Spielen zu, therapieren uns online und blicken zurück auf ein Jahr Apple ohne Steve Jobs.

1. 80 Sekunden: Online-Therapie

Im Internet können wir ja mittlerweile wirklich alles machen! Neben shoppen, spielen und Videos anschauen, können wir uns jetzt auch online therapieren lassen. Das St. Alexius und das St. Josef Krankenhaus aus Neuss bieten nämlich die Website Net-Step.de an. Dieses Modellprojekt bietet zu jeder Zeit und an jedem Ort Hilfe an. Vorerst aber werden nur die Krankheitsbilder Soziale Phobien, Depressionen und Phobien behandelt. Eine Behandlung dauert in der Regel 15 Wochen. Eine Kostenübernahme ist über die Krankenkasse möglich.

2. Auflösung unseres Lebensmittel-Lieferdienste-Tests

In der vergangenen Ausgabe haben wir live in der Sendung bei drei Lebensmittel-Lieferdiensten in Düsseldorf bestellt. Mittlerweile kamen alle Lieferung an und wir haben die verschiedenen Services benotet.

Auf Platz Eins haben wir Emmas Enkel gesetzt und mit einer glatten 1 benotet! Daniel findet die Website sehr detailverliebt und ordentlich. Zudem liefern Emmas Enkel die Lebensmittel noch bis 22, wenn vor 19 Uhr bestellt wurde. Ebenfalls ein Pluspunkt war die Lieferung an sich. Der Chef persönlich klingelte bei Daniel und brachte ihm die Ware. Diese war stilvoll in braunen Papptüten untergebracht, also wie bei einem echten Tante Emma-Laden. Das gelieferte Bier stellten die Enkel extra vorher in den Kühlschrank. Zudem fiel positiv auf, dass es keinen Mindestbestellwert gibt. Daniel fand zwar nicht alles, was er gesucht hatte (kein Mozzarella), aber dennoch sind gut 2000 Produkte eine breite Auswahl. Deshalb: Der Spitzenplatz für Emmas Enkel!

Auf Platz Zwei steht der Lieferdienst von Rewe Online: Sabine freute sich über eine riesige Auswahl und über die gleichen Preise, wie im “normalen” Supermarkt. Bei der Lieferung klappte zudem auch alles problemlos. Ein kleiner Kritikpunkt: Der doch recht hohe Mindestbestellwert von 40 Euro. Es lohnt sich also eher ein ganzer Wocheneinkauf. Insgemamt Platz zwei und die Note 1-!

Auf dem dritten Rang rangieren die Bringmeister. Diese liefern bereits ab 15 Euro, ihnen fehlte aber die Liebe zum Detail. Die Lebensmittel wurden ohne Probleme gebracht, allerdings in weißen Plastiktüten. Das machte den Eindruck, etwas beim China-Imbiss bestellt zu haben. Im Gegensatz zu den anderen beiden Diensten fielen sie somit etwas ab. Dennoch bieten die Bringmeister insgesamt ein solides Angebot, womit es zu einer 2- reichte.

Fazit: Lebensmittel in Düsseldorf online bestellen macht Spaß und klappt sehr gut. Auf jeden Fall einmal ausprobieren!

3. YouTuber der Woche: Gronkh

Diesmal stellte uns Fabian Triphan den YouTuber Gronkh vor. Die im Portrait erwähnten Videos und Beiträge gibt’s bei Triffy.de.

4. Apple – Ein Jahr ohne Steve Jobs

Mittlerweile ist es ein Jahr her, dass Apple-Gründer Steve Jobs starb. Die Welt war sich einig, dass sie einen großen Visionär verloren hat. Nach dem ersten Jahr ohne ihre Überfigur steht Apple aber immer noch sehr gut da. Henning Bulka hat sich den Weltkonzern genauer angeschaut.

Von finanzieller Seite her steht Apple besser da, als je zuvor. Es ist mittlerweile das wertvollste Unternehmen der Welt. Die Verkaufszahlen des neuen iPhones sind herausragend. Abseits der blanken Zahlen wird die Kritik aber lauter. Die Innovationen kommen nicht mehr so häufig oder spektakulär wie zu Jobs Zeiten. Beispiel iPhone 5: Es ist eher eine solide Weiterentwicklung, als eine Revolution. Google möchte eine Brille vorstellen, mit der Technik und reale Welt verschmelzen. Henning kommt zu dem Schluß, dass Apple aufpassen müsse, in Sachen Neuerungen ins Mittelfeld abzurutschen. Im Marketing und Markenimage sei die Firma aber nach wie vor die Spitze.

5. Peer Steinbrück – ein Offline-Kandidat?

In der vergangenen Woche bezeichneten viele Medien den frisch gekürten SPD-Kanzerkandidaten Peer Steinbrück als “Offline-Kandidaten”. Grund: Er möchte soziale Netzwerke wie Twitter nicht nutzen. Er hat zwar aber eine Facebookseite, aber die lässt er von Mitarbeitern verwalten.

Beim UdL-Digital-Talk, organisiert von der E-Plus Gruppe, in der letzten Woche, äußerte er sich kritisch über die digitale Welt und erklärte wieso, er in den Social Networks nicht aktiv ist. Zusammen mit dem stellvertretenden Chefredakteur der Welt Frank Schmiechen,und Moderator Cherno Jobatey diskutierte er über den digitalen Wandel. Wir haben für euch ein Best-Of zusammengestellt!

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