Viele Mac-Nutzer haben seit gestern ein neues Kätzchen. Genauer gesagt: Einen Berglöwen. Das neue Apple-Betriebssystem mit dem Namen Mountain Lion ist da. Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, ob ihr direkt updaten wollt — mein erstes Fazit: Läuft rund und hat ganz schön viel Internet drin.
Punkt 14:30 Uhr hat Apple gestern Nachmittag die öffentliche Version des Mountain Lion freigeschaltet. Via Twitter verbreitete sich die Meldung in Windeseile. In Deutschland ist das neue Betriebssystem im Mac App Store für 15,99 Euro zu kaufen. Das ist noch günstiger als die Vorgänger. Auch wenn der Download wegen des Ansturms etwas langsamer als gewöhnlich lief, funktionierte die Installation insgesamt trotzdem reibungslos. Der Download ist 4 GB groß und benötigt auf der Festplatte 8 GB. Nach dem Download hat die Installation bei mir eine halbe Stunde gedauert. Direkt positiv beeindruckt hat mich die neue Nachrichtenzentrale oder aber auch die Version 6 des Browsers Safari. Das Laden der Webseiten läuft deutlich schneller. Ich hätte nicht gedacht, dass hier noch Luft noch oben ist. Es gibt auch Cloud-Tabs. Wenn ich Tabs auf einem anderen eigenen Rechner oder Tablet öffne, kann ich die auch auf einem der anderen Geräte nachladen.
Insgesamt ist das Update nur zu empfehlen. Größere Probleme gibt es nicht, der Umstieg ist leicht. Ernüchterung gab es für einige, die sich besonders auf das Airplay Mirroring oder den Power Nap gefreut haben. Das Airplay Mirroring sorgt dafür, dass der Bildschirminhalt komplett per WLAN auf den TV-Bildschirm übertragen werden kann, wenn es ein Apple TV gibt. Der Power Nap sorgt dafür, dass selbst im Ruhezustand des Computers die Synchronisierung bestimmter Programmer mit der Cloud möglich ist. Beide Funktionen sind nur mit Computern der neusten Generation möglich – spich: Sie müssen im besten Falle in der zweiten Hälfte von 2011 gekauft werden sein. Das trifft selbst bei den härtesten Apple-Fans auf Unverständnis.
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