Hier ein neues Smartphone, da ein Notebook und dann natürlich auch noch ein Tablet. So spannend die Geräte auch sind – die Zahl der verkauften Geräte explodiert und damit wird auch eine Frage wichtiger: Wie umweltverträglich sind die Geräte eigentlich in der Produktion und Entsorgung?
Zugeben: Unsere schöne bunte Technikwelt hat zwei Seiten. Einmal das Problem vor dem Kauf. Da sich viele Gadgets wie geschnitten Brot verkaufen, müssen sie in großen Stückzahlen produziert werden, natürlich möglichst billig. Schlagzeilen über schlechte Arbeiterbedingungen in Asien sind keine Seltenheit. Das Problem nach dem Kauf und nach der Nutzung: Die großen Stückzahlen müssen auch entsorgt werden – und das geht zu Lasten der Umwelt. Zwar ist Apple Technikmüll meist weniger giftig als bei der Konkurrenz, aber der Juli war bisher für Apple trotzdem kein guter Umweltmonat. So hat das Unternehmen bekanntgegeben das US-Umweltsiegel Epeat nicht mehr zu unterstützen und die Produkte nicht mehr dafür zertifizieren zu lassen.
Warum? Gute Frage. Einige sagen, dass sich die Produktionsweise neuer Geräte damit nicht verinen lässt. Die künftigen Mac-Book Air-Geräte sollen noch kompakter werden, sodass die Akkus noch unaustauschbarer eingebaut werden sollen. Es geht aber auch um Energieeffizienz oder um die verursachten Treibhausgasemissionen. Mit einer Sache hatte Apple nicht gerechnet: Mit Protest! Die Stadt San Francisco kündigte an, keine Apple-Geräte mehr kaufen zu wollen. Zahlreiche Schulen und andere Öffentliche Einrichtungen folgten. Apple guckte verdudzt und revidierte ein paar Tage später die Entscheidung. Ab sofort sollen wieder alle Umweltstandards eingehalten werden – den Regeln von Epeat sollen wieder eingehalen werden. Auch wenn Apple die Entscheidung eher aus ökonomischen, denn aus ökologischen Gründen getroffen hat, eine gute Entscheidung.
Was sagt euer Umweltgewissen zur Gadgetflut?
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Ich denke das “umweltmarketing” die firmen interessiert, nur um den Absatt zu steigern oder zu halten. Unternehmen interessiert nicht die Umwelt (es gibt bestimmt Ausnahmen), sondern wie sie die Minimalvoraussetzungen erfüllen. Das gute an Umweltsiegel, Biosiegel ect. es etabliert standards und wenn diese sind führen wir was neues ein um die Welt zu retten …
Ich habe übrigens auch mehrere Elektrogeräte. Kaufe aber fast ausschliesslich gebrauchte Geräte und kein Apple.