Pünktlich zur Europameisterschaft hat der DFB für seine Spieler klare Richtlinien im Umgang mit Social Media Programmen aufgestellt. Mananger Oliver Bierhoff hat die Regeln so zusammengefasst:
„Es darf nichts über Aufstellung oder Verletzungen gepostet oder getwittert werden. Wir dulden keine negativen Kommentare gegenüber gegnerischen Mannschaften und Schiedsrichtern, auch keine Kritik an anderen Spielern oder gar Kollegen. Diese klaren Richtlinien haben wir auch den Beratern der Spieler mündlich und schriftlich mitgeteilt. Es sind auch keine Kolumnen oder Tagebücher erlaubt, die wirtschaftlich vermarktet werden (…) Es wird schwer, das alles genau einzugrenzen. Aber wir setzen da auch auf die Vernunft der Spieler. Wir können und wollen ja nicht ständig alles kontrollieren.“
Auch immer mehr Unternehmen greifen auf solche Richtlinien zurück. Rechtsexperten sehen darin eine professionelle und gute Lösung im Umgang mit Facebook & Co am Arbeitsplatz. Ein Totalverbot erscheint in der heutigen Zeit nicht mehr angebracht, findet auch der Düsseldorfer IT-Fachanwalt Michael Terhaag. Im Interview mit unserem Reporter Christian Schwarz erklärt er, warum dies genau der richtige Weg ist und worauf Unternehmen bei der Erstellung ihrer Richtlinien achten sollten.
Hier finden Sie das komplette Interview mit Michael Terhaag zum nachhören:
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