Der Internetriese Google sorgt mal wieder mächtig für Wirbel. Laut einem US-Blog arbeitet Google angeblich an einer Brille, die ein integriertes Display und Frontkamera inklusive Blitz besitzen soll. Das Ganze basiert- logisch- auf Android.
Wie kann man sich das vorstellen? Die Brille ähnelt äußerlich den Oakley Thumb-Glasses, einer sportlich aussehenden Brille mit integriertem MP3-Player. Doch die neuste Innovation von Google soll um einiges smarter werden. Ein Informant des Magazins 9to5google.com hat erfahren, dass die Brille über ein kleines Head-Up-Display (HUD) an der Innenseite eines der Brillengläser verfüge. Warum nur an einem Brillenglas? Man vermutet aus Kostengründen. Das Display ist dabei nicht transparent und auch nicht 3-D fähig. Außerdem hat diese „Sehhilfe“ eine Freisprechanlage sowie der obligatorische Lautsprecher. Per Spracheingabe oder Kopfnicken soll man das Gerät, das 1-Gigahertz-Prozessor plus 256 Megabyte RAM Arbeitsspeicher plus 8 Gigabyte interner Speicher besitzt, bedienen können.
Soll diese Brille nun das herkömmliche Smartphone mit Android ersetzen, das die Marktführerschaft schon seit den vergangenen 2 bis 3 Jahren an sich gerissen hat? Dazu ist erst einmal die Frage zu stellen, ob das Gerät überhaupt Marktreife besitzt. Offenbar plant Google eine Markteinführung. Wann, ist nicht bekannt. Diese Zukunftstechnologie befinde sich noch im Entwicklungsstatus.
Ruft der Konzern damit ein Pilot-Projekt ins Leben, worauf die anderen Anbieter reagieren werden oder müssen? Die Technik bleibt nicht stehen, doch die Frage nach der Brauchbarkeit solcher Erfindungen muss auf jeden Fall erlaubt sein.
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