
Meine Kalender in iCal auf Mac OS X
In der Sendung vom 14. November 2011 haben wir darüber gesprochen, wie man sich am besten im Alltag organisiert, um nichts mehr zu vergessen und Stress abzubauen. Im Blog wollen wir einige dieser Tipps noch genauer ausführen. Den Anfang macht die Organisation von Kalendern und Terminen – damit ihr keine wichtigen Verabredungen mehr vergesst!
So habe ich meine Kalender organisiert
Ich persönlich nutze bei meiner Terminorganisation Google Calendar, die kostenlose Kalenderverwaltung von Google. Diese kann ich einerseits von überall aus über den Internet-Browser öffnen und dort alle meine Termine verwalten, die Daten synchronisieren sich aber auch automatisch mit allen meinen anderen Geräten, etwa mit meinem Notebook oder meinem Smartphone. So kann ich quasi von überall aus Termine eintragen, verändern und abrufen – und ich bekomme auch überall Erinnerungen, damit ich nichts vergesse.
Innerhalb von Google Calendar habe ich mehrere Themen-Kalender: einen für Privates, einen für meine Uni-Sachen und einen für Dienstliches. Dabei hat jeder Kalender hat seine eigene Farbe, sodass ich schnell weiß, welcher Termin wozu gehört.
Immer, wenn ich nun von einem neuen Termin erfahre – ob nun der Besuch beim Arzt oder meine Vorlesungen – trage ich sofort in den entsprechenden Kalender ein. Kurze Zeit später ist er auf allen meinen Geräten abrufbar. Praktisch bei solchen digitalen Terminen: Ich kann nicht nur Uhrzeit und Titel eintragen, sondern auch weitere Zusatzinformationen, etwa den Ort oder eine Notiz – zum Beispiel den Namen des Dozenten einer Veranstaltung.
Dazu habe ich einige meiner Kalender für andere freigegeben, die ebenfalls Google Calendar oder eine alternative Lösung nutzen. Diese Funktion findet ihr innerhalb von Google Calendar, indem ihr links in der Leiste auf den Pfeil neben dem entsprechenden Kalender klickt, und dann „Diesen Kalender teilen“ auswählt. Über diese etwas versteckte aber sehr praktische Funktion können Kommilitonen von mir meinen Kalender in ihrem eigenen Kalenderprogramm aufrufen und wissen, ob ich zum Beispiel Zeit habe, um mit ihnen in die Mensa zu gehen.
Verschiedene Plattformen & Alternativen
Ich in meinem Fall nutze ein MacBook Pro von Apple und das dazugehörige Kalenderprogramm iCal. Auf meinem Smartphone dagegen läuft Android. Die Synchronisation über Google Calendar ist damit für mich die sinnvollste, da sein System sehr offen gebaut ist. So funktioniert das Zusammenspiel zum Beispiel auch zwischen Mac OS und Android. Aber auch andere Möglichkeiten der Synchronisation sind denkbar, etwa über Google Calendar und Outlook auf Windows.

Alternativen: Microsofts Windows Live und Apples iCloud.
Grafiken: Microsoft und Apple Inc.
Ansonsten gibt es außer Google Calendar natürlich noch viele andere Möglichkeiten – jedoch sind nicht alle so kompatibel zu anderen Systemen. Je nach genutzten Geräten sieht die beste Lösung da anders aus. Ein Beispiel ist der Windows Live Kalender, der ebenfalls direkt mit Outlook verbunden werden kann. Eine einfaches, automatisches Übertragen der Termine aufs Telefon ist hier jedoch nur mit Windows-Phone-7-Geräten möglich.
Eine weitere Möglichkeit, die besonders für Apple-User interessant sein dürfte, ist Apples iCloud-Dienst. Dieser hält ebenso die Daten auf allen Geräten eines Nutzers auf dem neuesten Stand – ist jedoch ähnlich geschlossen und inkompatibel konstruiert wie Microsofts Live-Dienst. Beide Dienste bieten über die Kalenderfunktion hinaus auch das automatische Synchronisieren vieler anderer Daten, etwa von Kontakten, Dokumenten und Fotos.
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