Vielleicht gehören auch Sie zu den Glücklichen, die bereits ein iPad ihr Eigen nennen. Dass dabei ohne Probleme ein wenig über die finanziellen Stränge geschlagen werden kann, dürfte erfahrene Apple-Kunden auch nicht mehr wundern. Wie gewohnt bietet der große Apfel eine Reihe von Ausführungen seiner neuen Wunderplatte an. Wie die Sendung mit dem Internet berichtete (der Beitrag zum Nachhören), bleibt es natürlich nicht nur bei den ersten Anschaffungskosten: Schutzhüllen, Zusatzversicherungen und Apps sind erst der Anfang für eine wohl stetig steigende Zahl an technischem oder digitalem Zubehör für das iPad – im ersten Jahr können schnell 1.600 Euro zusammen kommen.
Am Anfang steht die Entscheidung, welches iPad-Modell es werden soll. Hier unterscheidet man zwischen dem Wi-Fi (Standardmodell) und dem Wi-Fi + 3G (inkl. UMTS-Unterstützung):
| Wi-Fi / Wi-Fi + 3G | ||
|---|---|---|
| 16GB | 32GB | 64GB |
| 499/599€ | 599/699€ | 699/799€ |
Wer das ganze Paket haben möchte, entscheidet sich folglich für das 3G-Modell in der 64GB-Ausführung. Wenn jetzt noch der AppleCare Protection Plan (Verlängerung der Garantie um ein Jahr) für 99€ und ein iPad Case (Schutzhülle) für 39€ dazu genommen wird, stünden die Kosten bereits bei 937€.
Nun kommt es darauf an, bei welchem Mobilfunk-Anbieter der UMTS-Zugang über eine Micro-SIM Karte eingerichtet werden soll. Von nicht unbedeutender Wichtigkeit ist dabei, ob man sich für eine Flatrate oder (monatliche/tägliche) Datenpakete entscheidet. Da auch hier die Tarife mächtig schwanken, sollten Sie sich vor dem Kauf gründlich informieren. Bei den offiziellen Anbietern, die Apple seinen Kunden anbietet, reichen die Tarifkosten von 4,95€ täglich zu 24,95€ monatlich. Drittanbieter bieten Prepaid-Karten auch schon ab 9,90€ an, mit welchen Datenmengen im Voraus bezahlt werden können. Wer also viel unterwegs surfen möchte und dabei unbegrenzt Daten auf sein iPad herunterladen möchte, der sollte zu einer entsprechenden Flatrate greifen.
Was bleibt über? Genau, die Apps. Zwar sind digitale Zeitschriften kein Novum mehr, aber auf dem iPad eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. An Verlagen, die ihre Printprodukte in digitaler Form anbieten, mangelt es auch nicht. Allerdings fällt auf, dass die digitalen Zeitschriften meist teurer sind als ihre Gegenstücke am Kiosk. Zur Auswahl stehen u.a. DER SPIEGEL und DIE WELT. Während bei ersterer App für jede Wochenausgabe 3,99€ zu zahlen sind, kann für zweitere ein 30-Tage-Abo eingerichtet werden, welches wiederum 11,90€ zu Buche schlägt (die ersten 30 Tage sind kostenlos).
Im Großen und Ganzen heißt dies, dass für das erste iPad-Jahr – inkl. UMTS-Flatrate und Zeitschriften-Abos – stolze 1559,42€ veranschlagt werden können. Abschreckend soll diese Rechnung nicht sein, denn es muss nicht gleich das umfangreichste Modell oder eine App-Abo gewählt werden.
Lesen Sie auch dies - unsere Empfehlung:



Ich habe mal meine iPad Folgekosten berechnet und komme mit weitaus weniger Geld zurecht.
http://aepfelundbirnen.blogspot.com/2010/06/das-ipad-diese-zusatzlichen-kosten.html