Egal ob ClickandBuy, PayPal oder T-Pay. Ohne die Nutzung von Online-Bezahlsystemen wie diesen geht bei großen Online-Unternehmen wie zum Beispiel ebay heutzutage kaum noch etwas. Grund genug, sich die bekanntesten Systeme mal ein wenig genauer anzuschauen:
Seit 2002 ist PayPal nicht nur das eigene Online-Bezahlungssystem von eBay, es ist auch mit fast 210 Millionen Mitgliedskonten in 190 Nationen mittlerweile der größte Online-Zahlungsservice. Auf Europa entfallen davon 40 Millionen Konten, auf Deutschland mehr als zehn Millionen Kundenkonten. PayPal ist ein so genanntes Micropayment-System und dient hauptsächlich der Begleichung von Mittel- und Kleinbeträgen beim Ein- und Verkauf im Online-Handel.
Die Anmeldung bei PanPal ist simpel gehalten. Ein Formular mit den üblichen Angaben ausfüllen, abschicken, fertig. Mit dem Konto lassen sich dann die Rechnungen diverser Onlineshops begleichen. Wann man mit PayPal zahlen kann, erkennt man z.B. bei eBay an den zwei kleinen blauen “P´s” hinter dem Artikel. Nach dem Kauf einfach PayPal zum Bezahlen auswählen, E-Mail-Adresse und Passwort eingeben und die Zahlung bestätigen. Antworten auf weitere Fragen hier.
Und was kostet das alles? Grundsätzlich ist PayPal ist für den Nutzer kostenlos. Für ein PayPal-Konto werden weder Einrichtungs- noch monatliche Grundgebühren fällig, d.h. also keine Fixkosten. Weiter ist sowohl die Geldübertragung vom eigenen PayPal-Konto auf das eigene Bankkonto als auch die Bezahlung auf eBay oder bei Online-Shops, die mit PayPal zusammenarbeiten, kostenlos. Zwei Ausnahmen gibt es allerdings: PayPal berechnet eine Gebühr für die Umrechnung der Zahlung in eine andere Währung (2,5% Umrechnungsgebühr auf den marktüblichen Wechselkurs) und wenn der Nutzer eine Zahlung empfangt. Im letzteren Fall hängt die Höhe der Gebühr von der Höhe der empfangenen Zahlung ab. Festgehalten ist die Staffelung der Kosten in einer PayPal-Gebührenübersicht. Außerdem können die entsprechenden Gebühren bei Interesse direkt neben der erhaltenen Zahlung im eigenen PayPal-Kontoauszug angezeigt werden. Achtung: in speziellen Einzelfällen wird ebenfalls eine Bearbeitungsgebühr erhoben (Kreditkartenrückabbuchung, fehlgeschlagene Abbuchung und für Rücklastschriften im Lastschriftverfahren).
Gegründet wurde ClickandBuy 1999 in Köln. Insgesamt greifen bis heute mehr als 16.000 Anbieter auf diesen Zahlungsservice zurück. Damit ist ClickandBuy vor allem in Europa das führende System für Zahlungsabwicklungen bei Bestellungen in Onlineshops. In den Referenzen des Bezahlsystems lassen sich weltbekannter Unternehmen wie Apple iTunes, Axel Springer, Scout 24, der ADAC oder GMX finden. Mit 13 Millionen eingetragenen Kunden liegt ClickandBuy zwar weit hinter seinem Konkurrenten PayPal zurück, wird allerdings gleich danach als Nummer zwei des E-Payment gehandelt.
Auch bei ClickandBuy ist die Anmeldung schnell erledigt. Während des Registriervorgangs kann das gewünschte Zahlungsmittel ausgewählt werden. Das kann zum Beispiel Bankverbindung oder Kreditkarte sein. Bei Interesse mit mehreren Zahlungsmitteln zu arbeiten, sollte trotzdem eines von diesen als Hauptzahlungsmittel bestimmt werden, um unangenehme Zahlungsausfälle zu vermeiden. Eine Aufladung des ClickandBuy-Kontos ist jedoch nicht zwangsläufig erforderlich. Auf Wunsch kann ebenso auch das Lastschriftverfahren oder die Abbuchung von der Kreditkarte ausgewählt werden.
Wie bei PayPal ist die Kontoeröffnung bei ClickandBuy kostenlos. Der Zahlungsservice berechnet dem Nutzer für die Durchführung bestimmter Transaktionen und in bestimmten Fällen für die Verwaltung eines ClickandBuy Kontos die in der Gebührentabelle aufgeführten Gebühren. Näheres dazu ist etwas versteckt in den AGB´s festgehalten (s. Punkt 12 sowie die Gebührentabelle ganz am Ende). Danach kann monatlich u.a. eine Kontoführungsgebühr von 1,00 Euro anfallen und der Währungsaufschlag entspricht hier bei 5,9%.
Der größte Unterschied zwischen T-Pay zu den anderen bekannten Bezahlsystemen liegt in dem Angebot an vielfältigen Zahlungsoptionen. Die sieben verschiedenen Zahlungsarten umfassen: Kreditkarte, Lastschrift, Zahlung über die Telekom Rechnung, Call and Pay, Pay by Call, Online Überweisung und Micro-Money Guthabenkarte. Die Guthabenkarte für 10, 20, 50 oder 100 Euro kann man in T-Punkt-Shops, an Tankstellen oder online erworben werden. Vorteil: Die Zahlung von Einkäufen im Web mit MicroMoney bleibt anonym.
Bei T-Pay können nach einer einmaligen kostenlosen Registrierung kostenpflichtige Angebote nach Eingabe des persönlichen Benutzernamen und Passwortes mit einer der vorgesehenen Zahlungsweisen im Internet bezahlt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass der jeweilige Onlineshop T-Pay als Bezahlsystem anbietet. Sollte man schon über ein T-Online Login verfügen, braucht man diesen lediglich für T-Pay freischalten. Sowohl E-Mail-Adresse als auch Passwort können dann genutzt werden, um bei T-Pay Partnern wie SPIEGEL, CHIP oder Lindt einkaufen zu können.
T-Pay ist für den Nutzer kostenlos und nur der Anbieter hat für den Service zu zahlen.
Der Name ist Programm. Dieses System gehört WEB.de, einem der führenden Freemailern in Deutschland. Die eigene Währung WEB.Cent dient seit 2003 der Begleichung von Rechnungen, die mit dem Gebrauch von SMS-, Fax- und MMS-Diensten anfallen. Ein WEB.Cent entspricht dabei einem Euro-Cent. Das System hat zusätzlich einen Bonusprogrammcharakter entwickelt: Neben dem Kaufen und Ausgeben von WEB.Cents können Kunden, die bei bestimmten Onlineshops einkaufen WEB.Cent-Bonuspunkte sammeln und später gegen Gutscheine eintauschen.
Über diesen Link kann man sich einfach registrieren. Das macht aber eigentlich nur einen größeren Sinn, wenn man bereits ein WEB.de Kunde ist, denn als Nutzer von WEB.Cent bezahlt man mit der eigenen WEB.de Kennung sowie Passwort. Aufgeladen werden kann das Konto per Lastschrift, Überweisung, Bareinzahlung oder per Kreditkarte. Wählt man WEB.Cent als Bezahlvariante aus, gibt man im Anschluss seine WEB.DE Daten ein. Produkt und der Kaufpreis (in WEB.Cent) erscheinen und mit einem Klick auf “Produkt kaufen” wechselt der Artikel seinen Besitzer.
Wie auch schon bei T-Pay zahlen die Käufer für diesen Service keine Gebühren.
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