Die Wikipedia steckt in der Krise. In England und in den USA gibt es seit Wochen Gerüchte, dass sich zahlreiche Wikipedianer – also diejenigen, die die ganzen Artikel schreiben, auf Richtigkeit prüfen und sogar über einzelne Formulierungen diskutieren – zurückziehen.
Sie gehen aus verschiedenen Gründen, viele Themen sind bereits in der Wikipedia, andererseits fühlen sich viele Neue ausgegrenzt, weil ihre Artikel aus ihrer Meinung nach fadenscheinigen Begründungen gelöscht werden. Oder sie haben keine Lust über ewige Debatten über Inhalte und deren Wahrheitsgehalt.
Bei uns in Deutschland sieht das ähnlich aus, derzeit gibt es hier wohl 300 aktive Administratoren, die über die Wikipedia-Grundsätze wachen und Verstöße umgehend ahnden. Nur mit diesem strengen Korsett konnte die Wikipedia in den vergangenen Jahren zu dem werden, was sie jetzt ist. Doch hier in Deutschland gibt es jetzt Streit.
Ende September sollte nämlich ein Beitrag in der Wikipedia zu dem Rostocker Verein „Missbrauchsopfer gegen Internetsperren” entstehen. Doch der wurde am Ende gleich wieder gelöscht. Eine Frage der Relevanz. Doch schon länger tobt im Internet eine Zensurdebatte.
Viele werfen der Wikipedia vor, bestimmte Artikel ohne Grund zu löschen, die Wikipedia-Schreiber rechtfertigen sich, dass bestimmten Texten einfach die Relevanz fehlt.
Einer der Kritiker der Wikipedia ist der Blogger Felix von Leitner. Er hat in seinem Blog in den vergangenen Wochen immer wieder die Auseinandersetzung mit Wikipedia gesucht und gefunden. Wir haben mit ihm gesprochen.
Alle Beiträge vom Dezember 2009
Wikipedia in der Krise – Interview mit Blogger Felix von Leitner
UMTS-Sticks im Preisvergleich
Sie sehen aus wie USB-Sticks – der Unterschied ist aber: Haben Sie
die in Ihr Notebook gesteckt, kommen Sie fast überall ins Internet! Die Suche nach einem WLAN-Hotspot können Sie sich da sparen. Aber was kostet das ganze? Wir haben 9 Tarife von 5 Anbietern auf Herz und Nieren geprüft.
Was Sie generell über die Tarife wissen müssen
Im Grunde gibt es zwei unterschiedliche Arten von Tarife. Die meisten Tarife funktionieren wie ein Handyvertrag. Das heißt, man bezahlt für 2 Jahre jeden Monat eine Grundgebühr – kann dann zeitlich unbegrenzt surfen und bekommst den UMTS-Stick auch viel günstiger – meistens für einen Euro. Der zweite Typ sieht anders aus.
Das sind sogenannte Tagesflatrates. Da bezahlt man einmal am Anfang den UMTS-Stick komplett und musst dann nur an den Tagen eine geringe Gebühr bezahlen, wenn man diesen Stick benutzt. Damit man diese Tarife vergleichen kann, haben wir die Kosten auf ein Jahr hochgerechnet und dann auch die Kosten für die UMTS-Sticks mitgerechnet.
Gelegenheitsnutzer (Eine Stunde pro Woche)
Da empfehlen wir den Surf-Stick von Fonic. Hier gehen Sie für
2,50 Euro pro Tag online. Und einmalig bezahlen Sie 69,95 Euro, um auch
einen UMTS-Stick zu bekommen. Wenn Sie jede Woche eine Stunde online gehen, würde das mit dem Fonic-Stick insgesamt 199,95 Euro kosten. Das ist das günstigste Angebot unter den Tarifen.
Normalsurfer (10 Mal im Monat eine Stunde)
Da empfehlen wir die Mobile Internet Flat von O2. Da bezahlen Sie nicht für jeden Tag ,an dem Sie online gehen, sondern es gibt eine monatliche Grundgebühr von 21,25 Euro. Für den UMTS-Stick müssten Sie noch einen symbolischen Euro bezahlen und kommen dann für Ihre mittlere Nutzung auf 256 Euro im Jahr.
Powersurfer (Täglich online)
Da gewinnt auch die O2 Mobile Internet Flat mit dem
UMTS-Stick. Da müssen Sie also auch 256 Euro im Jahr bezahlen. Allerdings hat dieser Tarif eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten (wie beim Handy auch). Davor scheuen viele – und nehmen dann so ein ähnliches Angebot wie den Fonic-Surfstick. Da bezahlt man ja nur pro Tag – was aber ziemlich teuer werden kann, wenn man diese Tages-Flat-Rates oft nutzt. Da würde Sie bei den Anbietern der
Tages-Flat-Rates fünf Mal so viel zahlen.
Haken: Datenbegrenzung
Die Tarife aller Anbieter haben eine Datenbegrenzung. Man kann zwar zeitlich
unbegrenzt surfen, dabei allerdings nicht unendlich viele Daten
hin und her schicken. Wenn Sie 5 Gigabyte im Monat verbraucht haben, wird das Tempo runtergedrosselst – Sie bekommen dann keine UMTS-Geschwindigkeit mehr hin, sondern nur noch GPRS. Das lässt dann gerade mal an die guten alten Modem-Zeiten erinnern. 5 Gigabyte entsprechen übrigens fünf Kinofilmen, die man runterladen kann.
80 Sekunden: Songs aus Windows-Sounds.
Unsere Webseite der Woche spuckt große Töne und das obwohl es sich um ein Video handelt. Wir empfehlen Ihnen YouTube-Videos mit Songs, die nur aus Windows-Sounds bestehen! Die haben bei uns in der Redaktion für so großen Spaß bei uns gesorgt, dass wir Ihnen die Videos als Tipp der Woche an’s Herz legen wollen. Im Redaktionsranking hat gewonnen: Awesome music using only Windows sounds
Zwei weitere Videos, die wir auch im Programm erwähnt haben:
1. Music using ONLY sounds from Windows XP and 98
2. Lil’ Wayne VS Windows XP – A Millie XP Remix

Da sind selbst die Hersteller überrascht: In den USA boomt der Verkauf von E-Book-Readern. Ein Trend, den auch die deutschen Marktanbieter sicherlich mit Interesse intensiv beobachten werden.


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