Da sind selbst die Hersteller überrascht: In den USA boomt der Verkauf von E-Book-Readern. Ein Trend, den auch die deutschen Marktanbieter sicherlich mit Interesse intensiv beobachten werden.
Der große US-Buchhändler Barnes und Noble’s ist vom Erfolg vob seinem Lesegerät Nook so überrascht, dass dieser bis nach Weihnachten vergriffen ist. Erst im Januar können neue Kunden zugreifen. Selbst Vorbestellungen sind gefährdet und können unter Umständen nicht pünktlich ausgeliefert werden. (Quelle)
Auch der Verkauf von Amazons Lesegerät Kindle brummt. Ein Sprecher sagte gegenüber der New York Times: Der Kindle sei das sich best-verkaufende Produkt bei Amazon in jeglichen Kategorien – nicht nur im elektronischen Bereich. Trotzdem seien genügend Geräte auf Lager, um direkt ausgeliefert werden zu können – so der Sprecher.
Ist das ein Vorgeschmack auf das, was den deutschen Markt in der Vorweihnachtszeit 2010 erwartet?
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Ich war ja am vergangenen Freitag bei der Holtzbrinck Holding (u.a. Mutter von Rowohlt) und dort haben sie ziemlich über das proprietäre Kindle-Format geschimpft. In den USA setzt Holtzbrinck auch auf den Kindle-Zug aber in Deutschland wollen sie ihre Bücher im offenen EPUB-Format herausbringen.
Das Kindle unterstützt das EPUB-Format nicht und droht dem Vernehmen nach auch jedem Verleger, der das EPUB-Format unterstützt, keine Lizenz für den Kindle-Shop anzubieten. Amazon will damit offenbar das eigene .azw-Format durchdrücken, sodass die Kunden an das Kindle gebunden sind (“Login-Format”).