Ich muß noch einmal kurz selbstreferenziell werden. Dieses Thema habe ich mit Kollegin Franziska noch nicht beredet, aber vielleicht können Sie uns ja schon etwas Munition für eine Diskussion mitgeben. Ich will Ihnen kurz das Problem schildern: Wir wissen nicht, wie wir Sie anreden sollen. Denn als crossmediales Projekt erreichen wir Sie ja auf unterschiedlichstem Wege.
Als Leser in diesem Blog wundern Sie sich vielleicht noch am wenigstens, wenn ich Sie als Zuhörer anrede. Schließlich gibt es uns auch als Audio-Podcast. Aber was denken die Zuhörer mit eingeschaltetem UKW-Radio, wenn wir von Ihnen als Zuschauer reden? Und wenn Sie die Sendung mit dem Internet als Live-Video im Netz verfolgen, wirkt es doch bestimmt absurd, wenn Sie uns beim Radiomachen beobachten, gerade wenn wir von Ihnen als Leser sprechen. Mir schwirrt der Kopf!
Gibt es eine freundliche Lösung? “Liebe Internet-Gemeinde” klingt mir zu fremd und zu öffentlich-rechtlich. “Liebe Zielgruppe” klingt nach einer Zeitungskolumne und wenn wir von der Rezipientenschaft reden, freut sich höchstens meine Kollegin, die gerade in ihrer Magisterarbeit steckt, aber wohl weniger die Mehrheit.
Mögen Sie helfen?



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