Die Proteste im Iran zeigen vor allem eins: Das Internet ist extrem wichtig geworden – für die Kommunikation der Iraner untereinander. Und auch für uns, weil wir uns so ein besseres Bild über die Ereignisse vor Ort machen können. Die meisten Korrespondenten können nicht mehr uneingeschränkt berichten, manche haben sogar das Land verlassen. Allerdings ist es auch gar nicht so einfach, im Wust der Twitter-Feeds einen Überblick zu erhalten. Manche sind echt, manche nicht. Zu erkennen, wer wirklich vor Ort ist, ist nicht sehr einfach.
Noch schwieriger ist die Auswahl mittlerweile, weil sich viele im Netz mit den Iranern sympathisieren. Nicht, weil sie ihre Twitter-Bildchen grün einfärben. Sondern, weil sie nicht mehr ihren echten Heimat angeben, sondern vorgaukeln, aus Teheran zu kommen. Das soll die Regierungsverantwortlichen verwirren, die Seiten sperren. Angeblich wurden auch schon die ersten User verhaftet.
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