SendehinweisDie nächste Ausgabe der Sendung mit dem Internet gibt es am kommenden Montag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr an dieser Stelle.

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Indonesien Java-Kafee mit Chili-Brombeere-Aroma riecht? Unser LinktippSonntagMorgen.de macht’s möglich: SonntagMorgen.de, gegründet von unserem Studiogast Till Achinger und Tamer El-Hawari, verkauft Kaffee. Online bieten die beiden Kaffeefanatiker jede Art von Kaffee an – und das Beste: Individuell zusammenstellbar. Möchte man nur ein bestimmte Sorte, steht man auf aromatisierten Kaffee oder nur eine bestimmte Sorte? Jede Zusammenstellung ist möglich. Natürlich wird der Kaffee nur von ganz exklusiven Partnern bezogen und ganz besonders sorgsam behandelt, bis er bei den Kunden auf dem Tisch liegt. Unser Linktipp der Woche!

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Was wir in der Sendung vorhaben, könnt ihr hier schonmal nachlesen.

1. Bundesverfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung – und jetzt?
Wir haben mit Markus Beckedahl von netzpolitik.org gesprochen. In seinem Blog berichtet er ständig über netzpolitische Themen.

Das Urteil beim Bundesverfassungsgericht zum Nachlesen.

2. CeBIT: Die Messe ist vorbei – was bleibt hängen?

(Leider sind die Aufnahmen, die wir selber live am Samstag gemacht haben, kaputt, weil üebrsteuert. Ziemlich doof.)

Klickbefehl:
Stefan hat es vorgeschlagen, wir fanden es super: die virtuelle Tour durch New York!

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Die Sendung mit dem Internet geht heute auf Tour. Wir besuchen die Webciety auf der CeBIT! Von 13:30 – 13:50 Uhr gibt es eine live Show, bei der wir Interviews für unsere Sendung am kommenden Montag aufzeichnen – ihr könnt den Talk live per Video und Twitter-Chat verfolgen. Und zwar direkt auf der Startseite www.webciety.de!

Die Gäste:

  • Till Achinger, Gründer von SonntagMorgen.com
  • Sven Wiesner, Social Games Experte
  • Sascha Lobo, CeBIT-Trendscout
  • Jean-Pol Martin, Pädagoge und School 2.0 Experte

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Ein Blick auf Abgeordnetenwatch.de, Artists.de und Chatroulette im Selbstest. Außerdem stellen wir mit Thomas Knüwer die bestem Smartphone-Apps vor.

Hier gibt’s alle Links und Infos zur Sendung zum Nachklicken und zum Nachhören:

Podcast

 
icon for podpress  Standard Podcast [35:23m]: Play Now | Play in Popup | Download

Den Podcast gibt es jetzt auch bei iTunes – Sie können den auch per RSS abonnieren.

1. Abgeordnetenwatch.de bereitet sich auf die Wahl in NRW vor.
Die Webseite Abgeordnetenwatch.de

2. Chatroulette – was ist dran am neuen Hype?
Zur Einstimmung: Mein Erfahrungsbericht bei RP Online.

Ansonsten gibt es hier die angeblich 24 besten Screenshots, hier nochmal 30 und, ach ja, dieses Video:

chat roulette from Casey Neistat on Vimeo.


3. In 80 Sekunden durchs WWW

Die vorgestellte Webseite kommt diesmal aus Düsseldorf und nennt sich artists.de

4. Thomas Knüwer über die Zukunft von Apps
Mehr über Thomas Knüwer erfahrt ihr in seinem Blog.

Wir haben über Instant-Messenging-Apps gesprochen, vor allem über “What’s App” und “Ping“.

Thomas Knüwer glaubt an die Zukunft von Location-Based-Services wie Foursquare.

Und dann haben wir noch ein paar Lieblings-Apps vorgestellt:
Daniel Fiene sprach über die Wetter-App “Outside” (Kritik bei Mindtheapp.de)
Thomas Knüwer sprach über die Runkeeper-App, mit der man seinen Jogging-Weg und seine sportlichen Werte anschauen kann.
Franziska Bluhm sprach über Seesmic auf dem Nexus One.

5. Klickbefehl?
Diesmal da von uns betriebene App-Blog mindtheapp.de mit vielen Tipps zu den kleinen Programmen aus der Smartphone-Welt.

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Things Mac, Bild: The MacLawyerViel haben wir jetzt schon gehört und auch gelesen zu Getting Things Done (GTD), dem Konzept von David Allen, das helfen soll, effizienteres Zeitmanagement zu betreiben. Mit Werkzeugen auf Computer-Basis haben wir uns aber noch nicht beschäftigt. An dieser Stelle also eine kleine Übersicht über die Tools, die bei GTD helfen können – analoge Kalender oder Aufgabenplaner gibt es natürlich auch.

Remember the Milk
Dieses Programm dient vor allen  Dingen der Organisation von Aufgaben. Man kann dort Aufgaben auflisten, konkret mit Inhalten versehen und auch sehr gut abarbeiten und hat so immer einen Überblick. Man erhält ein eigenes kostenfreies Konto und kann dies auch mit seinem google calendar verknüpfen, sodass auch hier die Terminplanung mit berücksichtigt ist. Gleichzeitig kann man sich über twitter Reminder schicken lassen und auch für Android-Telefone und das iPhone gibt’s Apps.

Things
Genauso wie Remember the Milk kann man auch hier Dinge  sehr gut erfassen und abhaken. Gleichzeitig ist es ein Programm, speziell entwickelt für den Mac bzw. Apple-Produkte. Man kann alles sehr praktisch zu Projekten zusammenfassen und mit Schlagworten versehen. Außerdem ist es möglich, Art und voraussichtliche Dauer des Projekts mit einzubeziehen und so einen Zeitplan festzulegen. Man kann des Weiteren auch nach Dauer sortieren. Aufgaben, die nur fünf Minuten dauern, kann man sich gefiltert anzeigen lassen, wenn man nur noch 10 Minuten Zeit hat. Das Programm ist fest auf dem Computer installiert und auch hierfür gibt es eine App für’s iPhone und andere mobile Endgeräte. Allerdings ist dafür eine dauerhafte W-LAN-Verbindung notwendig, weswegen das Verfahren sehr umständlich ist.

Basecamp
Dieses Programm ist vor allen Dingen dann gut, wenn mit mehreren Personen an einem Projekt arbeitet. Es kostet zwar in seiner Vollversion Geld, ist aber auch kostenlos in abgespeckter Version zu bekommen, die für kleinere Projekte absolut ausreichend ist. Das Programm gilt als das beste Web-Tool, wenn es um Projektverwaltung geht, und funktioniert komplett über das Internet.

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Einige haben es sicherlich schon oben angeklickt, in der Sendung mit dem Internet war es auch schon zu hören. Das Studiopanorama vom Antenne Düsseldorf-Studio A, erstellt von Ronny Hendrichs, der vor zwei Wochen zu Gast war, ist endlich online. Und weil das eine sehr tolle Sache ist und man endlich mal als Zuhörer sehen kann, wie es im Studio aussieht, haben wir uns entschlossen, diesem Panorama den aktuellen Klickbefehl zu widmen. Viel Spaß beim virtuellen Rundgang – und wenn ihr mal ein bisschen rumgeklickt, gibt’s sogar einen Sound-Spezial-Effekt:

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Franziska Heine, Quelle: Screenshot

Nachdem ich im Podcast ein bisschen unvorbereitet vor mich hingeplaudert habe, wollte nochmal aufschreiben, wie das gestern eigentlich war, im Petitionsausschuss. Nicht, weil ich dabei war, aber ich habe die Veranstaltung über den Livestream des Deutschen Bundestages verfolgt.

Ich habe keine Erfahrung mit Petitionsausschussen, aber alles, was man so lesen konnte, war es offenbar ziemlich voll im Vergleich zu anderen Themen. Eigentlich ja kein Wunder, schließlich hat bereits die Petition für Aufsehen gesorgt – wegen des Themas, aber auch weil es nun einmal die bisher erfolgreichste Online-Petition war, die es jemals gegeben hat. Ich fand, dass sich Franziska Heine, die Initiatorin der Petition, gut verkauft hat. Zu Beginn gab sie noch einmal einen Überblick der Argumente, die gegen Netzsperren sprechen – ganz kurz zusammengefasst (unwirksam, unnötig, intransparent, ermöglichen Willkür, Netzsperren erzeugen Chilling-Effekte, sie verhindern die Verbrechensbekämpfung und fördern die Verbeitung von illegalen Inhalten.

Sie referrierte den ihr bekannten aktuellen Stand und kam zu dem Schluss, dass nun (heute!) ein Gesetz in Kraft trete, das niemand mehr wolle und es trotzdem eine Reihe von ungeklärten Fragen gebe. Sie forderte eine überparteilliche Koalition, um das Gesetz aufzuheben.

Was dann kam, war äußerst skurril: Die Vertreter der Parteien und Ministerien durften Franziska Heine Fragen stellen. Das nutzten einige, um sich ein bisschen zu rehabilitieren, nachdem sie sich im Wahlkampf zu seltsamen Positionen hinreißen haben ließen. So hörte man SPD-Mitglied Stefan Schwartze sagen: “Es war ein Fehler, daran mitzuarbeiten, dass dieses Gesetz verabschiedet wurde”. Er kündigte an, am Donnerstag einen Antrag zu stellen, dass Gesetz aufzuheben. Gleichzeitig sollte Franziska Heine dann als Ideengeber bei der Frage, wie Kinderpornografie nun bekämpft werden sollte, herhalten.

Ok, eine Frage, die noch ziemlich einfach zu beantworten war. Bessere inhaltliche Zusammenarbeit, vor allem unkonventionell, da das bei Phishing-Attacken auf Bankseiten auch funktioniere. Aber es mutete schon seltsam, dass Heine von FDP-Mann Stephan Thomae gefragt wurde, welche Länder denn derzeit Sperrmaßnahmen anwenden – offenbar trifft der Bundestag Entscheidungen, ohne sich vorher in Themen einzuarbeiten bzw. sich mal zu erkundigen, was woanders so geht. Ingrid Remmers von der Linken ließ sich dann kurz darauf nochmal eben das Jugendmediengesetz von Franziska Heine erklären..

Am seltsamsten war allerdings CDU-Mann Siegfried Kauder, der sich wohl dachte, dass Angriff die beste Verteidigung sei und Franziska Heine einfach mal vorwarf, hier nur alte Argumente auf den Tisch zu legen. Eigentlich ja ein kleiner Erfolg, dass Herr Kauder sich mit diesen Argumenten wenigstens schon einmal auseinandergesetzt hatte.

Tendenziell ließen die Fragen und Antworten der CDU/CSU-Vertreter durchblicken, dass das Thema Netzsperren noch nicht ad Acta gelegt worden ist. Gespannt sollten abwarten, wie die Anträge der Opposition in der Bundesregierung angenommen werden.

Ein paar Klarheiten brachte die Diskussion dann aber auch noch: Beispielsweise stellte Hans-Joachim Otto (FDP) klar, dass im Wirtschaftsministerium derzeit nicht an einer 3-Strikes-Regelung, wie sie beispielsweise schon in Frankreich umgesetzt wird, arbeite. Außerdem habe das Innenministerium einen Erlass an das Bundeskriminalamt formuliert, der beinhaltet, dass erst einmal keine Sperrlisten angelegt werden sollen.

So.

Zum Weiterlesen ein paar Links:
Markus Beckedahl war im Saal und hat mitgeschrieben – sein Protokoll. Ole Reißmann bei “Spiegel Online” über die Debatte.

Das sagt Franziska Heine zu ihrem Auftritt im Petitionsausschuss:

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Personal Organizer, Bild: Software DungeonDas Internet bietet fantastische Möglichkeiten – facebook, Twitter, Chats, Wissen, Nachrichten, Mails, Tabellenkalkulation, Information, Textverarbeitung, Präsentationserstellung … Das alles gleichzeitig zu lösen ist sehr schwer. Viele Nutzer wirken überfordert, arbeiten ineffektiv und lassen sich sehr schnell ablenken. Dieses Problem zu lösen, hat sich David Allen zur Aufgabe gemacht. Mit seiner Selbstmanagement-Methode Getting Things Done (GTD) verspricht er ein effektiveres und erfolgreicheres Abarbeiten von Aufgaben. Sowohl privat als auch beruflich. Der anerkannte Social-Media-Experte Oliver Gassner hat in der Sendung mit dem Internet in einem Interview erklärt, wie GTD zu verstehen und am besten anzuwenden ist.

Sendung mit dem Internet: Was ist denn die Grundidee hinter Getting Things Done?

Oliver Gassner: Die Idee dahinter ist zunächst einmal, seine eigenen Aufgaben stressfrei zu organisieren und natürlich auch durchzuführen. Prämisse Nummer eins: Möglichst wenig den Kopf benutzen. Das Gedächtnis sollte eben nicht gebraucht werden, um sich alle Aufgaben zu merken, sondern vielmehr eigene Listen, die ein System ergeben, die einen zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Aufgabe erinnern.

Wie kann ich mir das vorstellen? Wie sehen denn diese GTD-Listen aus?

Es funktioniert Pipeline-mäßig. Der zentrale Punkt, der notwendig ist: Erfassen. Empfiehlt mir jemand ein gutes Buch, fällt mir etwas spontan ein, muss ich etwas einkaufen – sofort erfassen. Dann geht es daran, diese gesammelten Daten auszuwerten. Diese Auswertung sollte spätestens innerhalb von 48 Stunden erfolgen, ein Tagesrhythmus ist natürlich besser. Und dann geht es an die Definition: Handelt es sich um einen Termin? Der gehört in den Terminkalender! Handelt es sich um eine Aufgabe? Wann will ich an sie erinnert werden? Bei Aufgaben, die nur zwei Minuten dauern, sollte man sofort handeln, bei längeren Aufgaben, gehören sie auf eine Liste – und dann mit einem konkreten Verb versehen wie “Werksatt anrufen” anstatt nur Werkstatt.

Das geht jetzt aber über die Organisation meines Rechners und meines Berufslebens hinaus.

Natürlich – wenn ich nur mein Berufsleben organisiere, das weiß man aber auch schon seit 30 Jahren, dann hat man irgendwann nur noch ein Berufsleben. Es handelt sich also wirklich um einen ganzheitlichen Ansatz, der Berufs- und Privatleben gleichermaßen berücksichtigen muss.

Woran scheitert dieses System? Gibt es bestimmte Schwierigkeiten, die häufig auftreten?

Nun ja – wenn man diese oben erläuterte “Next-Action”-Liste erstellt oder Aufgaben, die schnell gehen, alle zwei Minuten löst, dann arbeitet man schon effizienter. Leere ich aber beispielsweise meine Inbox zwei Tage nicht, ist sie sehr voll, meine Motivation, sie zu organisieren, ist sehr gering – ein Stapel sammelt sich an, das System droht zu zerbrechen. Das System erfordert also vor allen Dingen eins: Selbstdisziplin.

Die theoretischen Grundlagen sind jetzt soweit klar. Aber mal ganz praktisch: Wie starte ich denn GTD am besten?

Selbstmanagement-Systeme suggerieren häufig, man benötige noch Zusatz-Software: Task-Verwaltung, Kalender, etc. Allen selbst behauptet allerdings in einem Vortrag: Wer sich seine Aufgaben auf den Arm schreiben möchte, kann es auch dort tun. Grundsätzlich wichtig ist nur, dass man ein Umfeld hat, das ein Archiv erlaubt – also die Möglichkeit, Aufgaben schnell abzulegen. Ebenfalls wichtig: ein Kalender. Gleiches gilt für eine Listenverwaltungsprogramm. Allen sagt, Hauptsache ist, dass ich Spaß an meinen Tools oder Instrumenten habe.

Jetzt habe ich alle Geräte – wie erstelle ich denn jetzt eine Liste?

Genau so wie eine Einkaufsliste – ich schreibe keine Brötchen zu meiner HygieneartikelSeife, also schreibe ich auch keine beruflichen Dinge neben meine privaten Aufgaben. So kann man nicht von Aufgaben abgelenkt werden, die nicht unmittelbar mit meinem Tätigkeitsfeld zu tun haben.

Die Listen stehen – wie halte ich das System des effektiven Selbstmanagements am Leben?

Da gibt es zwei ganz zentrale Regeln: Erstens muss die Inbox, also der Aufgabeneingang, immer leer gemacht werden. So können sich keine Aufgaben ansammeln. Zweitens muss ich die Listen immer durchsehen. Auch zum Beispiel die “SundaySomeday-Maybe”-Liste. Dies ist eine Liste, in der man sich Ziele notiert, die man irgendwann anpeilt, etwa “Chinesisch lernen”. Das Erfolgsgeheimnis ist eigentlich das Gefühl, wenn es funktioniert. Wenn das System erstmal läuft, macht es soviel Spaß und man so effektiv, dass es sich von selbst am Laufen hält.

Wo vertiefe ich denn jetzt die Informationen am besten?

Am besten ist, man liest das Buch. Außerdem sollte man gleich mit Kleinigkeiten anfangen und nicht Zeit und Motivation bei der Suche nach dem perfekten Programm verlieren. Das ist die Hauptsache – die Motivation kommt mit dem Anfangserfolg.

Das Buch Wie ich Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag von David Allen (aus dem Englischen von Helmut Reuter) hat 315 Seiten, ist im Piper Verlag erschienen und hier zu kaufen. Das Interview zum Nachhören finden Sie in diesem Eintrag.

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Olympia im Netz: Ein Zwischenfazit + Soziale Netzwerke: So kommt man wieder raus + Getting Things Done: Ein Interview über Produktivität mit Oliver Gassner + Ronny Hendrichs stellt Studiopanorama vor.

Hier gibt’s alle Links und Infos zur Sendung zum Nachklicken und zum Nachhören:

Podcast

 
icon for podpress  Standard Podcast [31:70m]: Play Now | Play in Popup | Download

Den Podcast gibt es jetzt auch bei iTunes – Sie können den auch per RSS abonnieren

1. Olympia im Internet
Die Olympia-Seiten von ARD und und ZDF.
Die offizielle Webseite zu den olympischen Spielen.
Live-Ticker gibt es bei RP Online, Spiegel Online oder beim kicker.

2. In 80 Sekunden durchs WWW
Der Tipp ist diesmal die Webseite www.1null.de.

3. Wie steige ich eigentlich aus sozialen Netzwerken aus?
Eine Webseite, die da hilft: suicidemachine.org/

4. Getting things done – wie das Netz dabei helfen kann
Social-Media-Experte Oliver Gassner hat ein Blog, ist bei Xing und Twitter. In seinem Blog schreibt er über GTD in dieser Kategorie. Einen Lese-Erinnerer hat er hier geschrieben.

5. 360-Grad-Panorama-Foto
Ronny Hendrichs zeigt uns, was draus geworden ist. Wir drücken den Startknopf für das 360-Grad-Studiopanorama – nebenbei ist noch dieses Bild entstanden:

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Das Studiopanorama hat es auch zur Auszeichnung “Klickbefehl der Woche” geschafft.

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vancouverTrotz Eis, Schnee und einer großen Zeitverschiebung kann man dabei sein, bei Vancouver 2010. Die neuen Medien machen es möglich; Echtzeit-Kommunikation über twitter, facebook und Co. erlaubt es Sportlern, Reportern und Fans, ihre Meinungen, Beobachtungen und Wahrnehmungen zu veröffentlichen. Jeder von uns kann hautnah dabei sein, ohne direkt an der Piste sehen zu müssen – es muss nur ein Zuschauer ein Foto mit seinem Smartphone schießen und es bei facebook hochladen. Ganze Mitschnitte von Sprüngen und Abfahrten sind über youtube zu sehen. Eine Entwicklung, die sich schon 2008 während der Sommerspiele in Peking abzeichnete, wenngleich damals durch die chinesische Regierung statt kontrolliert und kaum zugelassen. Das Internet verbindet mehr und mehr Kommunikation, Information und hautnahes Erleben – da ist es nur eine logische Konsequenz, dass der Markt heiß umkämpft wird.

Standard-Anbieter für Sport-Live-Ticker sind leicht zu finden: Da wären zum Beispiel der SPIEGEL, die BILD, die Extra-Seiten der ARD oder des ZDF, Fachpages wie kicker.de oder natürlich auch die offizielle Seite der Olympiade in Vancouver selbst.

Es gibt allerdings auch einige Seiten und Möglichkeiten, die Olympischen Winterspiele in Vancouver zu verfolgen, die über den klassischen Ticker hinausgehen und ein paar mehr Ansätze zum Lachen, aber auch zum Nachdenken, bieten. Dazu gehört unter anderem der Twitter-Account von Jörg Kachelmann. Der Wetter-Experte der ARD informiert im Micro-Blog über seine Wahrnehmung von Olympia – und das ist nicht nur das Wetter. Kommentare zur Eröffnungsfeier und zum Verhalten der Kanadier, die über das harmlose Geplänkel öffentlich-rechtlicher Berichterstattung hinausgehen und mehr liefern als nur pure Ergebnisse.

Ein bisschen blasser und trockener, trotz allem persönlicher und informativer als ein trockener Ticker sind Tweets von Katharina Witt – die ehemalige Sportlerin liefert zahlreiche Background-Informationen und informiert über die Arbeit hinter ihrem Job bei der ARD. So erfährt man zumindest, wie der Arbeitsalltag einer ARD-Expertin aussieht.

Neben den Micro-Blogs wird man jedoch auch überschüttet von Olympia-Tagebüchern, die mal mehr, mal weniger interessant und aktuell sind. So bieten zum Beispiel stern und focus Tagebücher beziehungsweise Kolummnen von Journalisten oder Experten an, die sehr unterhaltsam zu lesen, allerdings nicht aktuell sind. Das beste Tagebuch bietet – erstaunlicherweise – die ARD, wieder von Katharina Witt. Den Esprit, der den Tweets fehlt, kommt bei den Blogs zwar bieder, aber doch unterhaltsam und informativ besser zum Vorschein. Gleichzeitig wird deutlich, wie sehr Sportlerin Frau Witt noch ist!

Wenn Olympia nicht genug ist und man sportlich immer auf dem Laufenden bleiben will, Ticker und die Sport-Standards zu langweilig werden, gibt es immer noch zahlreiche Sport-Blogs, die teils witzig, teils sehr sachlich Sportberichterstattung betreiben. Das Fußball-Blog zum Beispiel ist sehr informativ und wird von mehreren Personen, teils mehrmals täglich, mit aktuellen Infos und Meinungen gefüttert. Dadurch ist zwar nicht zwangsläufig Überparteilichkeit gewährleistet – da aber zu jedem Verein jemand schreibt, kann sich der Leser selbst eine ausgewogene Meinung bilden. Außerdem werden nur über Bewerbungen Autoren zugelassen, sodass ein gewisses Niveau gewahrt ist. Ein weniger auf einen Sport bezogenes, dafür aber spannende Hintergründe ausleuchtendes Blog ist das Sportblog. Unbekannte Sportarten, Rand-Meinungen zu Olympia und die Betrachtung von Fußballspielern als Werbeträger sind Themen, die sehr deutlich den Anspruch des Blogs veranschaulichen. Ein weiteres Blog, das versucht, alles Sportarten zu berücksichtigen, ist das Sport-Blog von t-online. Regelmäßige Artikel in angemessenem Schreibstil zu allem, was die Sportwelt im Augenblick bewegt.

Olympia und Sport im Allgemeinen muss also nicht nur mit einem Fernseher oder Live-Übertragungen im Radio beendet sein. Auch in der Zeit ohne Wettbewerbe können Fans durch das Internet zahlreiche Dinge ausprobieren.

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